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Die Mindestanforderung an legale Content-Angebote

Falk Ebert  21. November 2016  Keine Kommentare   eine Minute zu lesen  Internet und Social Web

War die „Kostenloskultur“ des Internets vielleicht nur eine Übergangsphase? Nicht nur bei mir persönlich merke ich, wie ich inzwischen immer mehr Geld für digitale Inhalte ausgebe. Auch die Angebote sprießen seit Jahren wie Pilze aus dem Boden: Das Kindle-Ökosystem, Netflix, Spotify, Paywalls bei großen Zeitungen, …

Manchmal rechnen sich diese Angebote für die Inhalteanbieter, manchmal nicht.

Eine Anforderung muss jedoch absolut, immer und ohne Kompromisse gegeben sein:

Das legale Konsumieren von Content muss einfacher und schneller gehen, als die Piraten-Variante. Inklusive Zahlung, Registrierung, Anmeldung und Installation.

Und eigentlich ist das gar nicht so schwer. Zumindest im Vergleich zur typischen User Journey beim illegalen Streamen von Filmen, voller Porno-Banner, falschen Schließen-Buttons und Malware-Angriffen.

Und dennoch gibt es einige Anbieter, die diese Mindestanforderung nicht bestehen. Gönnt euch doch mal einen Probemonat bei TV Now, wenn ihr sehen wollt, was ich meine.

Wer als Anbieter derartig schlechte Usability hat, darf weder Mitleid noch Marktanteile von Raubkopierern erwarten.

Falk Ebert

Falk Ebert hilft Firmen, die Vorteile der Digitalisierung für ihr business zu nutzen. Neben dem Technologie-Optimismus ist er getrieben von seiner Liebe für die Wissenschaft, das Reisen in neue Länder und das Lernen von neuen Sprachen.