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Social Media: Störungen haben Vorrang

Falk Ebert  19. September 2016  Keine Kommentare   eine Minute zu lesen  Internet und Social Web, Marketing

Auf ihren Webseiten können Unternehmen schreiben, was sie möchten. Hauptsächlich deshalb, weil die sowieso niemand anschaut.

Auf Twitter ist das etwas anders. Solange ein bestimmtes Thema kocht, bestimmen dort die User, worüber geredet wird.

Schauen wir uns – mit etwas Abstand – doch mal an,  was passierte, als Niantic (Ingress und Pokémon GO) es gewagt hat, über Ingress zu sprechen, während Brasilien noch auf Pokémon GO warten musste.

Hier der Tweet:

Und hier die Reaktionen der User:

Kommentare

Natürlich habe ich nicht alle Kommentare durchgeschaut. Aber ich kann zumindest sagen:

Unter den ersten 100 Replies war kein einziger, der nicht das Thema „Pokémon GO in Brasilien“ zum Thema hatte.

Wir lernen: Erst die Probleme lösen, dann Themen setzen.

Im Social Web entscheiden die User, was gerade interessant ist.

Falk Ebert

Falk Ebert hilft Firmen, die Vorteile der Digitalisierung für ihr business zu nutzen. Neben dem Technologie-Optimismus ist er getrieben von seiner Liebe für die Wissenschaft, das Reisen in neue Länder und das Lernen von neuen Sprachen.