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Blinkist kurz vorgestellt und getestet

Falk Ebert  23. November 2015  4 Kommentare  2 Minuten zu lesen  Mobile

Heute mal ohne Clickbait-Headline oder pathetische Einleitung.

Was ist Blinkist überhaupt?

Auf diese App bin ich tatsächlich nicht über eine Empfehlung, sondern über Banner-Werbung aufmerksam geworden. Die Idee der App finde ich genial: Blinkist fasst dir Sachbücher in eine Hand voll einfach formulierter Kern-Thesen zusammen. Diese kannst du dann mit jeweils einem kurzen Beschreibungstext durchswipen oder anhören.

Blinkist Screenshot

Wie ist der Content?

Bei einer Stichprobe habe ich von zehn Büchern, die ich ohnehin lesen wollte, fünf gefunden. Nicht schlecht! Und die Zusammenfassungen, die ich bislang gehört habe, waren inhaltlich gut geschrieben und gut vorgelesen.

Es wird zwar klar, dass eine solche Zusammenfassung nicht das Lesen des ganzen Buches ersetzt. Aber gerade bei Themen, bei denen man sich nicht so gut auskennt, können die „Blinks“ genannten Content-Schnipsel wirklich den Kopf aufmachen.

Empfehlung oder nicht?

Der Haken an der Sache: Das Pricing. Wenn man nicht den Premium-Dienst für 80 € pro Jahr abonniert, ist die App nach drei Tagen quasi wertlos. Auch die günstigere Option für 50 € macht nicht richtig Spaß.

Das ist zu teuer, vor allem weil die App auf Android immer mal wieder kleinere Bugs bei der Wiedergabe hatte.

Leider muss ich gestehen: Ich bin hin- und hergerissen, ob ich trotzdem ein Abo abschließe. Der Gedanke hinter der App ist wirklich verlockend.

Testet (Einladungs-Link) sie einfach selbst mal für die drei Tage. Vielleicht ist es ja etwas für euch.

Falk Ebert

Falk Ebert hilft Firmen, die Vorteile der Digitalisierung für ihr business zu nutzen. Neben dem Technologie-Optimismus ist er getrieben von seiner Liebe für die Wissenschaft, das Reisen in neue Länder und das Lernen von neuen Sprachen.