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Wie schlecht kann eigentlich Software sein?

Falk Ebert  3. August 2015  3 Kommentare  2 Minuten zu lesen  Online-Cases

Der gesamtwirtschaftliche Schaden, den Microsoft Office weltweit anrichtet, dürfte jede Excel-Tabelle sprengen.

Aktuell verpasst Microsoft es, sein Online-Produkt Office 365 zukunftsfähig zu machen. Der Texteditor hat nämlich immer noch keine echte Zusammenarbeit, wie es bei Google Docs längst Standard ist.

Doch so meta muss man gar nicht mal sein, wenn man die Güte der Software abschätzen möchte. Eigentlich reichen schon eine Hand voll Pixel aus der oberen, linken Ecke:


Kurz erklärt:

  • Warum ist oben nicht das Logo, sondern einfach nur der Name des Produkts? Und warum keine Ligatur für das Doppel-F?
  • Warum ist das „Neu“-Modul ganz oben links und nicht UX-typisch dort, wo das neue Element eingefügt wird? Und warum ist es abgeschnitten?
  • Warum ist das Ausklapp-Menü so nahe am Text und warum sieht es so komisch aus?
  • Warum muss man so eine sperrige Übersetzung wie „Gekennzeichnete Elemente“ wählen, wenn sie dann auch noch abgeschnitten wird?
  • Und wer verwendet noch solche Smileys im Jahr 2015?

Über solche Schnitzer kann ich hinwegsehen, wenn das Produkt dafür gut und zuverlässig funktioniert.

Tut es in diesem Fall aber nicht.

Don’t get me started…

An dieser Stelle nur so viel: Finger weg von „Office 365“!
Besonders für den professionellen Einsatz.

Falk Ebert

Falk Ebert hilft Firmen, die Vorteile der Digitalisierung für ihr business zu nutzen. Neben dem Technologie-Optimismus ist er getrieben von seiner Liebe für die Wissenschaft, das Reisen in neue Länder und das Lernen von neuen Sprachen.