Navigation

Merkt euch diese zwei Zeichen, ihr werdet sie noch öfters sehen: 小米

Falk Ebert  11. Mai 2015  1 Kommentar  2 Minuten zu lesen  Gefahrgut

Ihr kennt Apple und Samsung, die Firmen, die die meisten Smartphones verkaufen. Doch kennt ihr auch Platz drei?

Platz drei belegt 小米, gesprochen Xiao Mi. Der Name bedeutet (je nach Lesart) Hirse, kleiner Reis oder steht für noch viel tiefere Bedeutungen, die ihr auf Wikipedia nachlesen könnt.

Die Smartphones von Xiaomi sind (typisch für die chinesischen Hersteller) technisch solide, bieten im Design jedoch eher wenig eigene Impulse. Gelinde gesagt.

Viel Spannender finde ich aber, was bei Xiaomi gerade jenseits der Smartphones abgeht.

Denn neben den erwartbaren Produkten wie Tablets und einem Smartband gehen sie (mit der ebenfalls für chinesischen Firmen typischen Hochgeschwindigkeit) in den Markt der Connected Devices. Und da haben sie alles in der Mache, was es in den letzten Jahren so auf Kickstarter gab:

  • Einen Fernseher
  • Ein Blutdruckmessgerät
  • Einen Luftreiniger
  • LED-Lampen
  • Verschiedene Kameras
  • Eine Körperwaage
  • Eine Multisteckdose.

Und ja, alle diese Geräte sind mit dem Internet verbunden und über Smartphones steuerbar.

Beispiele für die Produkte von Xiaomi

Oh, und sie haben neulich mit Ninebot die Firma Segway gekauft. Der Ninebot-Chef Gao Lufeng meinte dazu lässig:

„Wir haben uns viel von Segway abgeschaut. Jetzt gehört uns das Unternehmen.“

Von 小米 werden wir auch im Westen noch viel hören.

Verlasst euch drauf.

Falk Ebert

Falk Ebert hilft Firmen, die Vorteile der Digitalisierung für ihr business zu nutzen. Neben dem Technologie-Optimismus ist er getrieben von seiner Liebe für die Wissenschaft, das Reisen in neue Länder und das Lernen von neuen Sprachen.