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Speaker, euer Publikum hat ein Smartphone

Falk Ebert  6. April 2015  Keine Kommentare  2 Minuten zu lesen  Internet und Social Web

Seit der mobilen Revolution trägt de facto jeder Mensch einen Computer mit Zugriff auf mehrere Milliarden Dokumente mit sich rum. Darauf könnte man sich ja mal einstellen. Zum Beispiel im Bildungssystem.

Oder als Vortragender. Hier sind sechs Tipps dazu:

1. Spannend sein

Eigentlich ein No-Brainer. Denn wer als Speaker nicht spannend ist, verschwendet viel Zeit. Wenn die Zuschauer aber ein Gerät voller verlockender Apps in der Tasche haben, wird es noch mal schwieriger, die Aufmerksamkeit zu halten.

2. Fakten doppelt checken

Die Zeiten, in denen man einfach Quatsch erzählen konnte und damit irgendwie durchkam, sind heute mit einem fitten Publikum vorbei. Ich erlebe es zunehmend, dass während eines Vortrags oder in Meetings direkt nach-gegooglet wird. Gut so!

3. Live-Recherche bedenken

Wer seinen Vortrag aus der Zuhörer-Perspektive durchdenkt, kann das auch aktiv nutzen: Was werden meine Zuhörer googlen? Und was werden sie finden, wenn sie das googlen? Auch ein direkter Aufruf zur direkten Eigenrecherche kann Teil eines Vortrags sein.

4. Dinge parallel zeigen

Neulich bei der Präsentation des Looks für eine Mobile App gab es große Diskussionen, weil der Beamer die Farben des Corporate Designs nicht richtig darstellen konnte. Warum nicht einfach die Screens online hinterlegen und den Teilnehmern einen Shortlink geben?

5. Umfragen starten

Super cool für Workshops und interaktive Vorträge: Live-Meinungsbilder und Umfragen einholen. Ein Tool, das sich für mich bewährt hat ist zum Beispiel sayat.me. Oder einfach die Teilnehmer zum live Twittern mit einem bestimmten Hashtag aufrufen. Klappt vielleicht nicht bei jedem Publikum, ist aber eine schöne Möglichkeit, den Vortrag über den Saal hinaus zu verlängern.

6. Anschluss finden

Wer auf der letzten Folie seines Vortrags nicht sein Twitter-Handle, seinen Blog oder seine Website hat, verpasst eine Chance. Denn das ist die beste Gelegenheit, den Anschluss zu seinem Publikum zu finden und seine Reichweite zu vergrößern.

Was sind eure Erfahrungen als Speaker? Habe ich noch etwas vergessen? Schreibt es gerne in die Kommentare!

Falk Ebert

Falk Ebert hilft Firmen, die Vorteile der Digitalisierung für ihr business zu nutzen. Seit 2022 auch als freiberuflicher Berater. Neben dem Technologie-Optimismus ist er getrieben von seiner Liebe für die Wissenschaft, das Reisen in neue Länder und das Lernen von neuen Sprachen.