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Die Virtuelle Realität ist da. Sie kostet 20 €.

Falk Ebert  9. Februar 2015  2 Kommentare  2 Minuten zu lesen  Internet und Social Web

Als ob ich von Google zur Zeit nicht genug begeistert wäre…

Letzte Woche habe ich das erste Mal Google Cardboard ausprobiert und bin schlichtweg begeistert.

Google Cardboard ist eine geniale Erfindung, die im Rahmen der Google I/O das erste Mal präsentiert wurde. Es funktioniert so:

  1. Das auf Postkartengröße zusammen gefaltete Karton-Bastelset zusammenstecken.
  2. Das eigene Smartphone vorne rein.
  3. Eine Cardboard-App runterladen.
  4. Die App öffnen.
  5. Fertig.

Das Ergebnis ist eine VR-Brille die fast mit Oculus Rift mithalten kann. Klar, Oculus kann (wenn es an einen guten Rechner angeschlossen ist) deutlich bessere Grafik darstellen. Aber dafür kostet es auch 290 Euro mehr.

Cardboard ist ein Eintauchen in eine andere Welt. Wer es ein mal auf hat, ist überzeugt. Und da Google den Hardware-Teil unter Open Source Lizenz gestellt hat, gibt es nicht nur das Bastelset zum Download, sondern auch zahlreiche gute Dritthersteller bei Amazon. Ich habe mir dieses Kit gekauft und bin absolut damit zufrieden.

Google Cardboard aufgebaut und aufgesetzt.

 

Was kann man damit machen? Diese fünf Apps sind gute Tech Demos:

  • Mit der offiziellen App kann man viele Dinge machen. Besonders cool ist jedoch das Betrachten der eigenen Photo Spheres.
  • Vanguard V gibt einen Vorgeschmack auf 3rd Person Gameplay mit der Brille.
  • Mercedes VR zeigt, wie (echte gedrehte) Filme in VR funktionieren.
  • Eine der Top-Anwendungen für Oculus sind Horror-Filme.
    Für Cardboard erfüllt Sisters den Zweck.
  • In drei Dimensionen gemalte Bilder kann man sich mit Tilt Brush anschauen.

Klar, viele Apps gibt es noch nicht und man MUSS Cardboard auch nicht haben. Aber es ist ein guter Vorgeschmack auf die Zukunft der virtuellen Realität mit einem genialen Preis/Leistungsverhältnis.

Falk Ebert

Falk Ebert hilft Firmen, die Vorteile der Digitalisierung für ihr business zu nutzen. Neben dem Technologie-Optimismus ist er getrieben von seiner Liebe für die Wissenschaft, das Reisen in neue Länder und das Lernen von neuen Sprachen.