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Raus aus der Filterbubble! In zwei Schritten.

Falk Ebert  6. Oktober 2014  2 Kommentare   eine Minute zu lesen  Internet und Social Web

Die Theorie der Filterbubble kennt ihr, oder? Dadurch, dass Algorithmen bestimmen, was du bei Google, Facebook und sogar auf Nachrichtenseiten siehst, siehst du das, was du sehen willst. Denn die Algorithmen wollen, dass du dich auf ihren Seiten wohl fühlst. Und du fühlst dich wohl, wenn dein Weltbild bestätigt wird. Unangenehmer Nebeneffekt: Tunnelblick.

Das ist nicht neu, wird aber durch das Internet noch extremer (wie viele Veränderungen durch das Internet). Denn auch im Print-Zeitalter hat sich der eine die taz bestellt, der andere die FAZ.

Das Gute ist: Für den, der wirklich will, gibt es eine einfache Lösung (auch das ist typisch für das Internet).

Schritt 1: Feedreader runterladen.

Denn mit einem guten Feedreader macht ihr euch auf einen Schlag unabhängiger von allen Personalisierungs-Algorithmen dieser Welt. Empfehlung des Hauses ist feedly.

Schritt 2: Quellen jenseits eurer Ideologie abonnieren.

Zum Beispiel ist hier der CDU-Feed für SPD-Wähler, hier der SPD-Feed für CDU-Wähler.

Und fertig. So einfach kann es gehen. Denn wie immer gilt:

The internet rewards the curious.

Falk Ebert

Falk Ebert hilft Firmen, die Vorteile der Digitalisierung für ihr business zu nutzen. Neben dem Technologie-Optimismus ist er getrieben von seiner Liebe für die Wissenschaft, das Reisen in neue Länder und das Lernen von neuen Sprachen.