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Mit dem Smartphone unterwegs: Wie ihr fünf eurer Lieblings-Apps auf Reisen verwenden könnt.

Falk Ebert  8. September 2014  Keine Kommentare  3 Minuten zu lesen  Internet und Social Web

Ihr wollte eure nächste Reise vereinfachen oder verbessern? Dafür braucht ihr nicht mal neue Apps runterladen. Als Anregungen hier ein paar Beispiele, wie ich fünf ohnehin genutzte Anwendungen in den letzten sechs Monaten verwendet habe.

Google Maps

Wie leider viele Apps heutzutage braucht auch Google Maps eine Internetverbindung für so ziemlich alles. Nicht gerade praktisch, wenn man gerade den Weg vom Flughafen eines neuen Landes in ein Hotel finden möchte. Doch ganz so schlimm wie man im ersten Moment denkt, ist es nicht, denn: Erstens bleiben Städte, die man sich angeschaut hat im Cache der App und können also auch offline bis zu einem gewissen Detail-Grad angeschaut werden. Und zweitens bleiben Favoriten die man (online) gespeichert hat auch offline verfügbar.

Sprich, wenn ihr vor der Anreise schon mal das gelbe Sternchen setzt und die Gegend anschaut, reicht Google Maps locker um den Weg zu finden.

Google Maps

Spotify

Egal ob Museum, Tempel oder Altstadt. Jede kulturelle Zeitreise ist besser mit Musik. Also Kopfhörer auf und Musik aus der entsprechenden Gegend aus der entsprechenden Region aufgedreht. Dafür eignen sich natürlich besonders Dienste wie Spotify oder Google Music, wo man das passende Album einfach mal kurz im Hostel runterladen kann.

Bonus-Vorteil: Mit Kopfhörer auf wird man deutlich weniger von Leuten angequatscht, die einem irgendeinen Kram verkaufen wollen.

Spotify unterwegs

Google Keep

Was ist Google Keep, dürften ein paar iOS-Nutzer jetzt fragen. Ganz einfach: Die beste Notiz-App der Welt. Super minimalistisch und trotzdem funktional. Auf Reisen ist besonders praktisch, dass sie auch bei schlechtem Internet hervorragend funktioniert. Außerdem ist die Foto-Widget-Funktion praktisch, wenn man sich etwas „notieren“ möchte, was man auf Grund der fremdem Sprache nicht aufschreiben kann.

Durch die Farbcodierung kann man zum Beispiel wichtige Dinge wie WLAN-Passwörter, spontane Gedanken, Namen von Leuten die man trifft und ToDos auseinanderhalten.

Google Keep in Indonesien

Instagram

Was im Heimatort wenig Spaß macht wird beim Reisen erst richtig klasse: Die Karten-Funktion von Instagram. Klickt ihr auf eurem Profil auf das Location-Zeichen, könnt ihr alle eure Fotos auf einer Google-Karte sehen. So konnte ich zum Beispiel anderen Reisenden extrem schnell die Highlights der Insel Koh Phangan durch meine ganz persönliche Perspektive zeigen.

Und es ist super zu sehen, wie sich eure Foto-Weltkarte langsam füllt.

Instagram Karte

Facebook

Jup, auch der alte Opi unter den Sozialen Netzwerken sei hier noch mal erwähnt. Ihr kommt in eine neue Stadt und wollt wissen, was da so geht. Auf Facebook (insbesondere mit der Desktop Version) könnt ihr blitzschnell checken: Wer von meinen Freunden wohnt hier? Wer hat hier schon mal gewohnt? Wer hat die Stadt schon mal besucht?

Denn, so spannend wie es auch ist, in Hostels neue Leute kennenzulernen – nichts geht über das Wohnen bei einem Freund.

Bangkok Seite bei Facebook

Für alle, die gerne noch tiefer in das Thema einsteigen, hier ein Lesetipp auf salt.ch

Falk Ebert

Falk Ebert hilft Firmen, die Vorteile der Digitalisierung für ihr business zu nutzen. Neben dem Technologie-Optimismus ist er getrieben von seiner Liebe für die Wissenschaft, das Reisen in neue Länder und das Lernen von neuen Sprachen.