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Drei Fehler, die beim App-Testing gerne gemacht werden

Falk Ebert  4. August 2014  Keine Kommentare  2 Minuten zu lesen  Internet und Social Web

Bitte beachten, liebe Entwickler, Tester und Produktmanager:

1. Wie ist das User Experience anderswo

Kein Scherz: Es ist mir passiert, dass ich eine japanische Sehenswürdigkeit bei Google Maps gesucht habe und die Karte auf ein gleichnamiges Restaurant in Kalifornien gezoomt ist. Und das, obwohl Google weiß, dass ich in Japan bin. Kein Wunder, dass geolokale Dienste aus Asien den amerikanischen Firmen nach und nach Marktanteile abluchsen.

2. Internet ist nicht schwarz / weiß

Testing mit WLAN in der Testumgebung – klappt. Testing ohne WLAN (was leider bei zu vielen Apps nicht mehr vorgesehen ist) – klappt. Doch was ist mit dem dritten Fall, namentlich Testing bei grauenhaft langsamen WLAN? Das gibt es nämlich nicht nur in Hostels in China, sondern beispielsweise auch an Unis in großen deutschen Städten. Viele Apps, die z.B. beim Starten auf ein paar Daten aus dem Internet warten, hängen sich da erst mal auf.

3. Nicht jeder hat das iPhone 5S

Was für den Web-Entwickler die alten Internet-Explorer sind, ist für den mobilen Entwickler das Billig-Android. Bringt aber nichts. Während Produktmanager von artsy Indie-Games ein Spiel auch gerne mal nur für die neueren iOS-Geräte releasen dürfen, muss eine Messenger-App auch noch auf dem alten Wildfire S laufen. Auch, wenn es schmerzt.

Falk Ebert

Falk Ebert hilft Firmen, die Vorteile der Digitalisierung für ihr business zu nutzen. Neben dem Technologie-Optimismus ist er getrieben von seiner Liebe für die Wissenschaft, das Reisen in neue Länder und das Lernen von neuen Sprachen.