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Was wurde eigentlich aus… Vol.3

Falk Ebert  8. Juli 2013  Keine Kommentare  2 Minuten zu lesen  Internet und Social Web

Im Internet kommen Nachrichten immer schneller und Aufmerksamkeitsspannen werden immer kürzer. Um dem Trend ein wenig entgegenzuwirken, haben wir hier ab und an Artikel unter dem Motto „was wurde eigentlich aus“. Werfen wir einen Blick zurück in die Vergangenheit des Gefahrgut-Blogs!

Quora – vor langer Zeit in den Himmel gelobt. Und was wurde daraus? Fakt ist, ich nutze die Seite immer noch regelmäßig. Und die Mobile-App dafür ist klasse. Von Natur aus neugierige Menschen sollten einen Blick darauf werfen.

Ähnlich ist es bei Memrise. Begleitet mich jeden Morgen in der Bahn. Klar, nur mit der Seite alleine lernt man keine Sprache. Gute Ergänzungen sind Duolingo und RLN. Aber für Vokabeln bleibt es ungeschlagen.

Die GEMA konnte uns auch nach ausufernden Kommentar-Schlachten weder einen Anhaltspunkt zur Bewertung ihrer Forderungen an Google/YouTube geben, noch den Eindruck vermitteln, sie wären eine Institution, die das Internet verstanden hat. Schade.

Meine naive Forderung nach einer Bürokratie-API kann ich nur wiederholen. Letzte Woche habe ich gelernt, dass Online-Apotheken das Rezept in Papierform (!) benötigen. What the fuck.

Rotierende Scheiben. Sie nerven immer noch. Aber zumindest geht eine Firma das Problem jetzt schrittweise an. Keine Überraschung, dass es nicht die Musikindustrie, sondern Amazon ist.

Der Atlas der Globalisierung? Immer noch ein Print-Produkt, dass ich gerne kaufe. Geographen sind Design-Hipster – sie haben Infografiken verwendet, lange bevor sie cool waren.

Es mangelt massiv an Core-Spielen für die WiiU. Das angekündigte WindWaker-Remake bleibt ein Tropfen auf dem heißen Stein. Als Multiplayer-Spaßgarant bleibt sie aber ungeschlagen. 5-Spieler-Nintendoland-Dauertests mit Kollegen lassen mich nicht daran zweifeln.

So richtig verbessert hat sich der Journalismus seit meinen Vorschlägen noch nicht. Mit Ausnahme weniger publizistischer Marken sitzen immer noch Entscheider in den großen Medienhäusern, die hoffen, dass das Internet vielleicht doch irgendwann mal weggehen würde. Ich entdecke zunehmen den durch Crowdfunding finanzierten Journalismus für mich.

Minecraft ist inzwischen über die Version 1.0 hinaus gekommen und ist nach wie vor ein fantastisches Spiel. Wer es noch nicht angespielt hat, sollte das spätestens jetzt tun.

Erinnert sich jemand an Amen? Gut. Reden wir nicht mehr darüber.

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Falk Ebert

Falk Ebert

Falk Ebert hilft Firmen, die Vorteile der Digitalisierung für ihr business zu nutzen. Neben dem Technologie-Optimismus ist er getrieben von seiner Liebe für die Wissenschaft, das Reisen in neue Länder und das Lernen von neuen Sprachen.