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Everybody Googles Each Other

Falk Ebert  3. Juni 2013  2 Kommentare  2 Minuten zu lesen  Internet und Social Web

Garfunkel and Oates:

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=ImoOi1wzfEk&w=490]

Everybody Googles each other
Everybody does their Facebook research
It’s how we get to know one another
To make sure that you’re not in porn.

In Deutschland nennen wir es – in Ermangelung eines besseren Wortes – „auf Facebook stalken“. Im Endeffekt geht es aber um etwas für den homo sociologicus typisches: Wir wissen gerne über die Menschen in unserem Umfeld Bescheid.

In einem Zeitalter, in dem informelle Kommunikation zunehmend maschinenlesbar (und damit auffindbar) stattfindet, ist dieses „Stalken“ eine logische Konsequenz. Daraus leiten sich zwei Pflichten ab: Das Nachdenken darüber, was man teilt und das Nachdenken darüber, wie man diese Informationen interpretiert. Meiner Meinung nach liegt das größere Probleme bei dem zweiten Punkt.

Denn digital natives wissen mit dieser neuen Kultur längst umzugehen: Als unangebracht empfundenes oversharing wird in den peer groups der Jugendlichen sofort sozial sanktioniert. Und der Trend geht ohnehin in Richtung selektiveres Sharen (Snapchat) und weg vom Klarnamen (Tumblr). Bleibt also nur den anderen zu sagen, online geteiltes nicht immer so ernst zu nehmen. Auch wenn es dann jeder lesen kann und ja, auch der Arbeitgeber. Gähn.

In diesem Sinne, fröhliches Googlen!

Stop pretending it’s taboo
Like masturbation in the ’50s…

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Falk Ebert

 

Falk Ebert

Falk Ebert hilft Firmen, die Vorteile der Digitalisierung für ihr business zu nutzen. Neben dem Technologie-Optimismus ist er getrieben von seiner Liebe für die Wissenschaft, das Reisen in neue Länder und das Lernen von neuen Sprachen.