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Startup schlägt Kulturpessimismus

Falk Ebert  8. April 2013  1 Kommentar   eine Minute zu lesen  Internet und Social Web

Das kleine Gespenst von Snapchat

Man kann unterschiedlich reagieren, wenn man Tendenzen in der Entwicklung unserer Gesellschaft kritisch sieht.

Jammern. Trotziger Aktionismus.
Politische Initiativen, von denen keiner etwas mitbekommt.

Oder man bewegt tatsächlich etwas, zum Beispiel in Form eines Startups. Ein Paradebeispiel: Snapchat!

Mit Snapchat lassen sich Fotos verschicken, die der Empfänger nur ein paar Sekunden anschauen kann. Und wenn er ein Screenshot macht, wird der Versender darüber informiert. Das Bild wird weder auf den Geräten, noch auf den Servern gespeichert. Das genaue Gegenteil der viel besungenen Post-Privacy. „Vergessen im Internet“ in Reinform.

Und das funktioniert. In den USA verwendet quasi jeder Teenager die App. Für ganz besonders private Nachrichten, aber nicht nur.

Klar, dass Facebook auf den Zug aufspringen wollte, klar, dass es nicht funktioniert hat.

Und egal ob Vergessen im Internet, Leistungsschutzrechte oder staatliche Zensur. Ich glaube, dass gesellschaftliche und politische Probleme in der Zukunft nicht im Feuilleton gelöst werden, sondern in Startups.

Als konzeptionell-technische Lösungen.

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Falk Ebert

 

Falk Ebert

Falk Ebert hilft Firmen, die Vorteile der Digitalisierung für ihr business zu nutzen. Neben dem Technologie-Optimismus ist er getrieben von seiner Liebe für die Wissenschaft, das Reisen in neue Länder und das Lernen von neuen Sprachen.