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Gutes Time Tracking Tool: RescueTime

Christian Faller  11. Juli 2012  7 Kommentare  3 Minuten zu lesen  Technologie

Ich habe ein neues Lieblingstool: RescueTime. Dieses kleine Stück Software ermöglicht automatisches Timetracking quasi im Schlaf. Es spuckt allerlei Informationen darüber aus, wie produktiv ich bin, bzw. was ich jeden Tag am Computer mache und wohin alle die Stunden zwischen Frühstück und Feierabend verschwinden. Was ich liebe: Alles passiert von selbst und es ist völlig umsonst!

Messen macht Spaß

Dass ich nahezu alles messe, habe ich ja schon einmal im Detail dargelegt. Meist ist das aber mit etwas Aufwand verbunden und nicht jedermann Sache. Bei RescueTime gibt es allerdings keine Ausrede mehr. Zeit Management war noch nie so einfach.

Die kleine Software muss einfach installiert werden und macht dann alles von selbst. Besonders ressourcenhungrig ist sie dabei auch nicht, also keine Sorge. Und das beste ist: Das Tool ist umsonst. Zumindest in der Basis Funktionalität. Darin enthalten ist die automatische Aufzeichnung aller Aktivitäten, Kategorisierung in produktiv oder unproduktiv mit Abstufungen und reichlich Statistiken die einem Infos geben mit was wir wann unsere Zeit vergeuden.

Hier ist mein persönliches Dashboard (top secret):

Hinweis: Manchmal lief das Programm nicht, wenn ich vergessen habe es nach dem Neustart anzuschmeissen.

Freemium at its best

Auch RescueTime arbeitet mit einem Freemium Modell. Und dieses ist hier sogar besonders raffiniert umgesetzt. Alle Features werden nämlich angezeigt. So zum Beispiel der Knopf für die Jahresübersicht meiner Produktivität. Wenn man aber klickt passiert das hier:

Eine meiner Lieblingsübersichten ist diese Aufteilung meiner Produktivität nach Tagezeit:

Wenn man darüber nachdenkt macht das für mich großen Sinn. Meine produktivste Zeit ist das Wochenende (sofern ich da arbeite). Warum? Weil mich keine Emails ablenken, da alle anderen nicht arbeiten. Genauso ist der Nachmittag für mich wertvoller, da ich in Amerika arbeite und fast alle meiner Kunden deutsch sind. Das bedeutet, dass meine Kunden morgens arbeiten, wo ich die meiste Zeit mit Emails verbringe oder Telefonate führe – nicht besonders produktiv in meinen Augen. Deswegen habe ich Emails auch als „neutral“ kategorisiert, da das für mich Pseudo-Arbeit ist.

Interessant finde ich auch die Gegenüberstellung mit anderen Usern:

Nicht Wartungsintentiv

RescueTime verschlingt minimalen Zeitaufwand, ist schlicht designed und hilft euch dabei, eure Aufmerksamkeit auf wichtige Dinge zu fokussieren. Ich habe eingestellt, dass ich jede Woche eine Zusammenfassung meiner Produktivität per Email bekomme. So muss ich nie manuell nachsehen, nur wenn ich einmal völlig ab vom Kurs gekommen bin und der Sache gerne auf den Grund gehen würde.

Hier könnt ihr euch übrigens kostenlos anmelden: Klick

Christian Faller

Christian Faller

Christian Faller ist Geschäftsführer bei deepr, einer Stuttgarter Werbeagentur und leitet den Digitalbereich bei Yaez. Wenn er nicht an digitalen Marketingstrategien feilt, verfolgt er sein Lebensziel, jedes Land der Welt zu bereisen. Er hat in Singapur, Frankreich, Amerika und Südafrika gelebt und gearbeitet.