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Zehn Tipps für den Umgang mit ToDo-Listen (Teil 2)

Falk Ebert  7. Mai 2012  2 Kommentare  2 Minuten zu lesen  Internet und Social Web

Letzten Montag hatten wir fünf der zehn wichtigsten Punkte für ToDo-Listen auf dem Gefahrgut Blog. Wer es verpasst hat, bitte „Teil 1 lesen“ auf seine Liste schreiben. Heute kommt der zweite Teil. Viel Spaß damit!

6. Positiv prokrastinieren.

Es gibt so Tage, an denen geht nichts. In der Regel sind das die Tage, an denen man die Nacht davor Minecraft gespielt hat.

Für solche Tage kann man sich irgendwo ein Set an unwichtigen, aber hilfreichen Aufgaben bereithalten, die Bock machen. Zum Beispiel endlich mal diesen TED-Talk anschauen. Oder den Blogartikel schreiben, den man schon lange im Kopf hat. Oder den Desktop aufräumen.

Wenn man dann prokrastinieren anfängt, hat man ein Set von Sachen, zu denen man sich gerade noch aufraffen kann. Am Ende des Tages hat man so nur ein halbes schlechtes Gewissen.

7. Gewohnheiten schlagen Aufgaben.

Viele Dinge sind anstrengend und langwierig. Ich versuche mich zum Beispiel grade an Spanisch und JavaScript.

Weil es enorm mühsam wäre, jede Lesson bei Codecademy oder jedes Vokabeltraining als Listenpunkt zu erstellen und abzuhaken, versuche ich Gewohnheiten zu entwickeln. Gewohnheit eins: Zugfahren gleich Spanisch lernen. Gewohnheit zwei: Vor dem Zocken eine Einheit JavaScript. Wenn ich Zeit zum Zocken habe, kann ich auch eine Runde programmieren, vorher.

Gewohnheiten schlagen Aufgaben.

8. Ziele ableiten.

„Doing the right thing is more important than doing things right.“ Was Peter Drucker hier sagt, kann ich eigentlich nicht mehr besser formulieren. Sind die Listenpunkte auf der ToDo-Liste wirklich sinnvoll?

9. ToDo-Listen sind kein Selbstzweck.

Immer dran denken, was der ganze Circus eigentlich soll. Durchstreichen um des Durchstreichens Willen mag kurzfristig befriedigend sein, langfristig ist es einfach nur unnötig. Wenn ein Punkt auf deiner Liste dich nicht glücklich macht oder weiter bringt, streich ihn nicht durch, sondern ganz von der Liste!

10. Persönliches nicht auf die Liste.

Und zum Ende noch ein Bonustipp: Freizeit gehört hier nicht hin. Wer „Freunde treffen“ neben „Layouts anpassen“ schreibt, erfährt die Bedeutung von „Freizeitstress“. Work-Life-Balance, Freunde!

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Falk Ebert

Falk Ebert

Falk Ebert hilft Firmen, die Vorteile der Digitalisierung für ihr business zu nutzen. Neben dem Technologie-Optimismus ist er getrieben von seiner Liebe für die Wissenschaft, das Reisen in neue Länder und das Lernen von neuen Sprachen.