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Zehn Tipps für den Umgang mit ToDo-Listen (Teil 1)

Falk Ebert  30. April 2012  2 Kommentare  2 Minuten zu lesen  Internet und Social Web

Aufgaben-Listen sind das wichtigste Tool um Dinge zu regeln. Ich behaupte sogar: Ohne ToDo-List kein personal development.

Es gibt unendlich viele Tricks und Strategien für den Umgang damit. Heute möchte ich fünf enorm wichtige vorstellen, nächsten Montag die nächsten fünf.

1. Das perfekte Tool gibt es nicht.

„Sagt mal, was ist das perfekte ToDo-Tool?“ Diese Frage hören wir oft. Die Antwort: Es gibt kein per se bestes Tool. Ich schwöre privat auf das simple TeuxDeux, Chris auf producteev. Für die Arbeit nehme ich Google-Bordmittel. Für andere ist es vielleicht das schöne Clear und in einem Gastbeitrag hatten wir mal Wunderkit vs. Do. Ebenso legitim: Stift und Papier.

Vielleicht helfen die kommenden neun Punkte, die für euch beste Lösung zu finden.

2. Immer zweidimensional ordnen!

Alle Punkte auf der Liste zweidimensional anordnen. Die eine Dimension (z.B. links/rechts) ist die Dringlichkeit, die andere Dimension die Wichtigkeit (z.B. oben/unten). Der alte Eisenhower lässt grüßen. Nur so lassen sich die Aktionen, die wirklich anstehen identifizieren.

3. Ein Verb, ein Nomen.

Verdammt, was bedeutet noch mal der Punkt „Blog“ auf meiner Liste? Damit das nicht passiert: Minimum ein Verb und ein Nomen pro Aktion. „Logo scribbeln“. „Wohnzimmer aufräumen“. „Gefahrgutblog abonnieren“.

Dabei keine billig-Verben nehmen, um die Regel einzuhalten. Also „schreiben“, „bloggen“ und „anrufen“ aber nicht „machen“, „erledigen“ oder „checken“.

4. Besser weniger ambitioniert.

Ich zitiere Chris: „Je weniger auf meiner Liste steht, desto mehr bekomme ich geregelt.

Lieber nur den halben Tag verplant, als Arbeit für drei Tage anpeilen. Ambitioniert schlägt schnell um in unmotiviert. Das macht auf Dauer krank.

5. Runterbrechen statt Verzweifeln.

Was auch krank macht: Listenpunkte wie „Steuererklärung 2011“. Und ja, ich spreche hier aus Erfahrung.

Einzelne Arbeitspakete sind die Lösung: „Steuersoftware downloaden“, „Steuersoftware installieren“, „Basis-Daten ausfüllen“, „GÜR schreiben“, …

Das spart viel Frust und erleichtert das Anfangen. Und Anfangen ist mindestens die halbe Miete.

Nächste Woche gibt es Punkt sechs bis zehn hier auf dem Blog!

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Falk Ebert

Falk Ebert

Falk Ebert hilft Firmen, die Vorteile der Digitalisierung für ihr business zu nutzen. Neben dem Technologie-Optimismus ist er getrieben von seiner Liebe für die Wissenschaft, das Reisen in neue Länder und das Lernen von neuen Sprachen.