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Gutes Tun in 2012 – online in maximal 10 Minuten!

Falk Ebert  2. Januar 2012  10 Kommentare  3 Minuten zu lesen  Internet und Social Web

 

Sind wir mal ehrlich: Die meisten guten Vorsätze beschränken sich im effektiven Output auf eine ToDo-Liste für die ersten zwei Januarwochen.

Dabei möchte ich euch natürlich nicht davon abhalten, mit dem Rauchen aufzuhören oder abzunehmen, ganz im Gegenteil! Falls ihr irgendwelche guten Vorsätze habt, schaut euch den Artikel von Chris über die Pomodoro-Technik und meinen etwas älteren Artikel über die Konstruktion von Methoden als Meta-Hilfe an! TeuxDeux empfehle ich übrigens immer noch, auch nach Ausprobieren von Wunderlist, Evernote und den Erinnerungen von Apple.

Der Artikel heute soll aber eine andere Art von guten Vorsätzen proklamieren:

  • nicht für euch selbst, sondern für andere
  • nicht in 10 Monaten, sondern in 10 Minuten geschafft

Interesse geweckt?

Erstens: Organspender werden

Was nutzt euch noch euer schönes Herz, wenn euch ein LKW den Kopf abfährt? Richtig, nichts. Und irgendwo in Deutschland wartet jemand in genau eurem Alter, mit genau eurer Blutgruppe auf genau euer Herz.

Also: Hier online ausfüllen, ausdrucken, vielleicht noch laminieren, fertig! Ethische Hilfestellung gibt wie immer xkcd. Auch eure Religion sollte euch nicht davon abhalten: Die großen Weltreligionen, inklusive den Pastafari, befürworten Organspenden.

Zweitens: Knochenmarkspende

Hier ist der Fall nicht ganz so klar. Immerhin würdet ihr im Falle einer Spende noch leben. Wenn ihr euch aber informiert habt und eine Knochenmarkspende für euch in Frage kommt – tut es!

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=MU7RQMaR48I]

Hier könnt ihr online die Grundvoraussetzungen klären und euch dann ein Wattestäbchen nach Hause schicken lassen. Das Ganze ist so einfach wie eine Amazon-Bestellung und kostet euch keinen Cent.

Drittens: Spenden

Ja, auch nach Weihnachten und Silvester kann man noch spenden. Auch wenn man Geld für Böller ausgegeben hat. Ein cooler Ort dazu ist die community betterplace. Dort könnt ihr viele sinnvolle Hilfsprojekte, auch in eurer Nähe, finden und für ganz konkrete Anliegen spenden.

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=LmcTdr7GCh0]

Nur eine Warnung: Wenn ihr euren Account mit Facebook anlegt und die App von betterplace autorisiert, wird sie eure Heldentaten ungefragt in eurem Namen kundtun – uncool. Wer das nicht möchte, spendet also besser anonym oder ohne den Facebook-Connect.

Interesse geweckt? Dann wünsche ich viel Spaß beim Drucken, Registrieren oder Spenden. Wenn ihr noch andere Tipps habt, wo man online Gutes tun kann – packt sie in die comments!

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Falk Ebert

Falk Ebert

Falk Ebert hilft Firmen, die Vorteile der Digitalisierung für ihr business zu nutzen. Neben dem Technologie-Optimismus ist er getrieben von seiner Liebe für die Wissenschaft, das Reisen in neue Länder und das Lernen von neuen Sprachen.