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lessons learned: Was ich zu Beginn meines Studiums hätte wissen sollen – Teil 2

Falk Ebert  23. März 2011  12 Kommentare  3 Minuten zu lesen  Internet und Social Web

Die HdM invertiert

Heute die Fortsetzung zum Artikel vom Montag. Was ich zu Beginn meines Studiums hätte wissen sollen, Punkt sechs bis zehn:

6. Musik ist immer da

Egal ob man eine wissenschaftliche Arbeit oder einfach nur einen Blogartikel schreibt – Musik kann dabei helfen. Viele mögen Trance, Minimal oder Ambient, im Endeffekt muss es aber jeder selbst für sich herausfinden.

Gute Produktivitäts-Musik kann man mit den richtigen Keywords last.fm oder 8tracks entlocken.

7. Der Mond ist deine Sonne

Es gibt Lerchen und Eulen. Ich bin letzteres, liegt wohl in meinen Genen. Aber egal ob ihr morgens oder Abends euer Hoch habt – ihr solltet es ausnutzen. Denn das ist die beste Zeit für den Flow. Egal ob Lernen, Lesen oder Tippen. Ich persönlich schaffe 80% meiner Arbeit zwischen elf und drei Uhr nachts.

8. Die S-Bahn ist dein Kreativstudio

Es wundert mich sehr, wie manche Leute in der S-Bahn nur dasitzen können. Ich habe stets mein Notizbuch aufgeklappt und kritzle Skizzen, Ideen und Konzepte. Ich weiß nicht warum, aber irgendwie habe ich in der Bahn stets kreative Hochphasen.

9. Die deutsche Fachpresse saugt

Die deutsche Presse hat ein generelles Problem. Vielleicht ist das bei eurer Studienrichtung anders – Ich bin schwer enttäuscht von der deutschen Fachpresse zum Thema Werbung, Marketing und Public Relations. Nicht, dass ich Horizont, W&V und die anderen grauen Blätter nicht in meinem Reader hätte, für sich genommen geben sie aber wenig her. Deshalb gilt: Anreichern! Mit Blogs, mit Twitter und vor allem mit Quellen aus anderen Ländern. Gerade im Bereich Social Media und Digital Advertising sind die Amerikaner uns zwei bis drei Jahre voraus.

Wer den richtigen Influencern von Übersee bei Twitter folgt, kann davon unheimlich profitieren. Davon abgesehen empfehle ich aber dennoch, den eigenen RSS Reader stets nach Karteileichen zu durchforsten, sowie neue Quellen auf einer regelmäßigen Basis zu suchen und zu prüfen. Der beste Reader? Google Reader mit Feedly-Skin!

10. study hard – party harder

Ganz zum Schluss folgendes nicht vergessen: An erster Stelle steht das Studium, an zweiter Stelle die Nebenjobs. An allererster Stelle steht aber die Lebensfreude. Also vergesst bloß das Feiern nicht! Denn nur wer eine gute Work-Life-Balance hat, kann auch ein guter Student und ein guter Kumpel sein! Before Part B you must PartAy!

Bonustipp: Lerne etwas, was möglichst wenige Leute können

Denn so definiert man einen Experten. Egal was es ist – in irgendwas kannst du besonders gut sein. Über das Internet wirst du Kunden finden, die deine Expertise benötigen. Und dann arbeitest du nicht mehr per Stunden-, sondern per Tagessatz.

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Falk Ebert

Falk Ebert

Falk Ebert hilft Firmen, die Vorteile der Digitalisierung für ihr business zu nutzen. Neben dem Technologie-Optimismus ist er getrieben von seiner Liebe für die Wissenschaft, das Reisen in neue Länder und das Lernen von neuen Sprachen.