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Imagefalle Corporate Song

Falk Ebert  16. Februar 2011  12 Kommentare  2 Minuten zu lesen  Werbung mit und im Internet

 

Musik ist etwas wunderbares. Sie verbindet Menschen. Und sie weckt Emotionen in uns, wie es andere Künste niemals könnten.

Jede Religion, jedes Land, jede noch so kleine Subkultur hat seine eigene Musik. Sie macht uns stark, sie definiert uns. Warum also die Kraft der Musik nicht für die Unternehmenskultur nutzen, denkt sich so mancher Management-Schlaumeier und gibt einen Corporate Song in Auftrag.

Denkfehler. Falscher Umkehrschluss, würde man in der Mathematik sagen. Musik ist zwar eine Manifestation von Kultur, andersrum funktioniert die Sache aber nicht. Kein Corporate Song kann die brachliegende Kultur in einer ätzenden Firma retten. Die Folge: Genervte Mitarbeiter (oder bezalte Schauspieler) beim Videodreh, verschenkte Firmengelder und nach außen wird der Corporate Song vor allem dann transportiert, wenn TV-Journalisten ihre Beiträge damit schmücken, um hämisch den Unterschied zwischen Anspruch und Realität zu verdeutlichen.

Ganz im Ernst: Könnt ihr euch diese Dinger bis zum Ende anhören?

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=mi4gL9HnokA]

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=2psXsjJ5mkU]

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=6vCMuw49va8]

Ein akustisches Gruselkabinett. Den einzigen wirklich vernünftigen Ansatz zum Thema Corporate Song hat eine Agentur geliefert, für die ich gerade arbeite:

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=M1u7UniKQFc]

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Falk Ebert

Falk Ebert

Falk Ebert hilft Firmen, die Vorteile der Digitalisierung für ihr business zu nutzen. Neben dem Technologie-Optimismus ist er getrieben von seiner Liebe für die Wissenschaft, das Reisen in neue Länder und das Lernen von neuen Sprachen.