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Must-see TED Talk über den Zusammenhang zwischen Physik und Marketing

Christian Faller  5. Oktober 2010  1 Kommentar   eine Minute zu lesen  Internet und Social Web, Werbung mit und im Internet

Jetzt nicht weglesen! Dieser 7-minütige Vortrag von Google Marketing Director Dan Cobley bietet besten Unterhaltungswert. Aus vier verschiedenen physikalischen Gesetzten, die die Meisten von Euch kennen dürften, leitet er elementare Grundsätze des Marketings ab. Hier in aller Kürze ein kleiner Spoiler:

1. Das zweite Newtonsche Gesetzt: Je größer die Marke desto träger die Kommunikation. Ursprung der Notwendigkeit von Dach- und Portfoliomarken.

2. Heisenbergsche Unschärferelation: Messung des Konsumverhaltens in Fokusgruppen oder Testmärkten verändert die Eigenschaften bzw. das Verhalten des Messobjektes und ist damit nicht repräsentativ.

3. Grundsatz der wissenschaftlichen Arbeit: Egal wie solide das positive Image des Brands scheint – jeder kleinste Ausrutscher kann die gesamte Markenbotschaft schlagartig vernichten.

4. Das zweite Gesetz der Thermodynamik: Zunehmende Entropie bedeutet übertragen, dass auch jede kommunikative Botschaft ihre Eigendynamik in sozialen Netzwerken hat. Ordnung und Kontrolle war Gestern, Chaos stellt sich ein.

Auch wenn viele schon mit allen abgeleiteten Punkten vertraut sein dürften, ist der hergestellte Zusammenhang zur Physik nicht nur sehr amüsant, sondern ruft uns gleichzeitig auch Dinge ins Gedächtnis, die Werber und andere Leute aus der Medienbranche zu keinem Zeitpunkt ihrer Karriere vergessen sollten. Viel Spaß!

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[Christian Faller]

Christian Faller

Christian Faller ist Geschäftsführer bei deepr, einer Stuttgarter Werbeagentur und leitet den Digitalbereich bei Yaez. Wenn er nicht an digitalen Marketingstrategien feilt, verfolgt er sein Lebensziel, jedes Land der Welt zu bereisen. Er hat in Singapur, Frankreich, Amerika und Südafrika gelebt und gearbeitet.