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In&Out Vol.2

Falk Ebert  8. August 2010  2 Kommentare  2 Minuten zu lesen  In & Out

In und Out – Die neue Kolumne beim Gefahrgut Blog

Schon wieder Sonntag, schon wieder eine Woche rum. Und schon wieder Zeit für die Kolumne, die am Puls der Zeit fühlt.

In: Android

Der kleine Roboter macht sich. Vielleicht ist das wieder ein subjektiver Eindruck, aber um mich herum haben in den letzten Wochen einige iPhone-User nicht auf die vierte Generation gewechselt, sondern sich ein Gerät aus der HTC-Oberliga geholt. Auch ein Grund: Das neue iPhone wird dank gewisser Pannen als „Apple’s Vista“ gehandelt.

Zwei Dinge muss ich anmerken: Erstens ist das iPhone natürlich nach wie vor zahlenmäßig deutlich vorne. Zweitens ist das iPhone nach wie vor die beste Wahl für Leute, die keine Technik-Affiniät fühlen und nicht bereit sind, auch mal ein Sonntag dafür zu opfern, dass ihr Gerät ideal läuft und synchronisiert.

Dennoch merkt man so langsam, wie wie auch bei nicht-Tweeps die Nachricht ankommt, dass es da noch „andere iPhones“ gibt und das Betriebssystem von Google immer mehr in den öffentlichen Fokus rückt. Und im Endeffekt kann das auch für alle Apple-Fans nur gut sein, denn Konkurrenz belebt, you know that, das Geschäft.

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Out: Tilt-Shift-Style

Man kennt das: Irgendwie wird ein neuer Stil in der Bildbearbeitung entdeckt oder wiederbelebt, sämtliche Tutorialseiten schreiben dann darüber, wie man den Effekt mit Photoshop erreicht. Dann kommen die Nachwuchsdesigner und wollen auch alle den tollen Stil machen, wodurch noch mehr Seiten Anleitungen und Bilder davon posten und noch mehr Nachwuchsdesigner auf den Geschmack kommen.

Genau das war im letzten halben Jahr mit dem Tilt-Shift-Effekt zu beobachten. Diese Unschärfe-Maskierungstechnik, dank der ganz normale Fotos wie Modelleisenbahnenlandschaften in HO aussehen, hat deutlich überhand genommen.

Und dann ist der Trend auch noch auf das Videoediting übergeschwabbt. Auch wenn die WM-Raportage (sic) der Jungs aus München gewohnt grandios war: Tilt-Shift in Videos einbauen ist ungefähr so durch wie Fluch der Karibik Soundtrack zum Vertonen von Urlaubsvideos. Sorry.

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Falk Ebert

Falk Ebert hilft Firmen, die Vorteile der Digitalisierung für ihr business zu nutzen. Neben dem Technologie-Optimismus ist er getrieben von seiner Liebe für die Wissenschaft, das Reisen in neue Länder und das Lernen von neuen Sprachen.