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Case Study: Banner – Kopfball – Tor.

Falk Ebert  5. Juli 2010  3 Kommentare  2 Minuten zu lesen  Online-Cases

Kopfball-Banner von AT&T
Seit bekannt ist, dass man damit in der dritten Minute einer gewissen südamerikanischen Mannschaft ein fettes Tor reinklotzen kann, sind Kopfbälle wieder voll im Trend. Deswegen gibt es von uns den passenden Online-Case dazu: Einen Kopfball-Banner, der es in sich hat.

Momentum

Per Webcam Kopfbällt schlagen ist erst mal eine coole Idee. Dass das direkt im aufgeklappten Banner funktioniert ist auch ziemlich cool. Generell also eine gute Idee. Über Sieg oder Niederlage entscheidet hier eindeutig das …

Handwerk

Zunächst mal: Hübsch finde ich den Banner mit den Low-Poly-Spielern nicht. Umso wichtiger, dass das Gameplay rund ist. Bei Flash-Spielchen, die dazu noch mit Webcam funktionieren, bin ich generell erstmal skeptisch. Da gibt es genug Dinger, die absolut nicht funktionieren.

Dieses Minispiel funktioniert aber wirklich gut. Vermutlich auch, weil sich die Macher in bester Wii-Sports-Manier auf eine sehr simple Spielmechanik beschränkt haben. Reicht auch für eine Minute Spaß.

Werbewirkung

Auch wenn die Anwendung Spaß macht: Aus Werber-Sicht hätte man hier mehr machen können. Nach dem ersten Antesten konnte ich nicht mal sagen, von wem das Ding war. Die Brücke zum Produkt ist einfach thematisch und technisch nicht besonders gut hergestellt. Schade, Marmelade. Vielleicht hätte man die Headlines zwischen den Eckstößen entsprechend hinbiegen können?

Zweite Meinung von Chris.

Wow, ich bin inzwischen von Bannern so gelangweilt, dass ich schon gar nichts Gutes mehr erwarte. Die Idee finde ich richtig genial und wenn Falk schon von der technischen Umsetzung überzeugt ist, dann soll das wohl was heißen. Und da ich ohnehin im Fußballfieber bin, werde ich nach der Arbeit direkt mal mit meinem Netbook und der Webcam einen Selbstversuch starten!

Fazit

Ich denke, da hat nicht nur Chris Bock, das auzuprobieren. Respekt für das kleine Minispiel für Zwischendurch. Pech nur für AT&T, dass das Spiel so überhaupt nicht zur Marke oder dem Produkt überleitet. Kann uns aber egal sein. Viel Spaß beim Kopfball-Training und vielen Dank an Daniel für den Tipp!

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Gefahrgut-Check von Falk Ebert.

Falk Ebert

Falk Ebert hilft Firmen, die Vorteile der Digitalisierung für ihr business zu nutzen. Neben dem Technologie-Optimismus ist er getrieben von seiner Liebe für die Wissenschaft, das Reisen in neue Länder und das Lernen von neuen Sprachen.