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2010: Was ist, was kommt, was auftaucht.

Falk Ebert  1. Januar 2010  1 Kommentar  2 Minuten zu lesen  Internet und Social Web

 

Für unseren Blog habe ich mal schnell meine USB-Kristallkugel aus dem IKEA-Regal geholt um einen Blick in die Zukunft zu werfen. Im Folgenden stelle ich drei Trends vor, die wir in ein paar Monaten sicher nicht als „…so 2009“ abtun werden!

Was ist: Soziale Netzwerke

Aus meinem persönlichen Umfeld kenne ich einige Leute, die geschockt waren, als dieses Jahr ihre Mutter in Facebook aufgetaucht ist. Da sag ich nur: Viel Spaß im Jahr 2010! Da werden nämlich eure Tante, eure Pateneltern und eure Friseuse hinterher kommen.

Das kann man skeptisch sehen, man kann sich aber auch darauf freuen. Denn es gibt wirklich keinen besseren Weg mit alten Freunden in Kontakt zu bleiben, neue Freunde kennen zu lernen, Treffen im „echten Leben“ zu organisieren und Fotos mit seinen Liebsten zu teilen. So oder so sollte jeder User das Thema Datenschutz im Auge behalten.

Die Statistiken sprechen auf jeden Fall eine deutliche Sprache: 2010 wird (wieder) das Jahr der Sozialen Netzwerke. Und für die Unternehmen bedeutet das, dass sie sich vielleicht doch mal überlegen sollten, was man dort so machen kann…

Was kommt: Mobiles Internet

Nachdem das Internet so langsam in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist (die Abwrackprämie konnte man im März diesen Jahres schon nur noch online beantragen) und schon seit längerem auch das Handy bei jedem Deutschen zu finden ist (zumindest statistisch), folgt nun der nächste logische Schritt: Mobiles Internet.

Dass die Sache letztes Jahr noch nicht wirklich zünden konnte, lag wohl vor allem an den enorm hohen Kosten (Apple) und der tragischen Werbung (Vodafail). Und doch werden die Mobilfunkanbieter und Handyhersteller wohl weiterhin alles daran setzen, Datentarife an die User zu bringen. Sind wir mal gespannt, wie die Welt in ein paar Monaten aussieht!

Was auftaucht: Augmented Reality

Technik-Fans klicken auf jeden Link, der „Augmented Reality“ verspricht. Zu verlockend sind auch die kleinen Youtube-Filmchen, die zeigen, was passieren kann, wenn Realität und virtuelle Welten verschmelzen (Klick, klick, klick). Otto Normalverbraucher wird davon wahrscheinlich noch nichts gehört haben. Das könnte sich 2010 ändern.

Nach und nach versuchen sich Werbeagenturen, Programmierer von Mobile Applications und Spielefirmen an halb-digitalen Anwendungen und werden dabei immer besser. Mit zunehmender Anzahl an Leuten, die ein entsprechendes Handy oder ein Notebook mit integrierter Kamera haben, lassen sich mit diesen Dingen auch mehr Leute erreichen.

Viel Spaß in der neuen Welt. Viel Spaß im Jahre 2010!

Falk Ebert

Falk Ebert hilft Firmen, die Vorteile der Digitalisierung für ihr business zu nutzen. Neben dem Technologie-Optimismus ist er getrieben von seiner Liebe für die Wissenschaft, das Reisen in neue Länder und das Lernen von neuen Sprachen.