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Adidas + Starwars + Facebook + Google Maps

Falk Ebert  21. Dezember 2009  2 Kommentare  2 Minuten zu lesen  Werbung mit und im Internet

Die Marke Adidas schafft es irgendwie immer wieder, mich für sich zu gewinnen. Früher haben sie das vor allem dadurch geschafft, dass sie den Künstlern, die ich auf Konzerte besucht habe, ihre T-Shirts übergestülpt haben, heute fahren sie ganz andere Geschütze auf:

Es gibt jetzt eine Star-Wars-Todesstern-Microsite, die von facebook und google maps unterstützt wird. Viral ist das ganze auch noch, weil man damit seine Freunde in die Luft jagen kann. Der Traum vom viralen Marketing im Todesstern wird also endlich Wahrheit!

Um was geht es konkret?

Die App schafft mit Star Wars Originalfootage die passende Atmosphäre und lässt dann den Todesstern auf Bilder von Google Maps schießen. Dabei wird ein großes Adidas-Logo in die Oberfläche gebrannt. Wer über facebook seine Freunde damit nerven will, kann das tun.

Wer sich das Video zu Ende angeschaut hat, kann sich durch die neue Kollektion, inklusive Skywalker-Boots und Millenium Falcon Hoody klicken.

Kritik

Positiv ist anzumerken, dass die Applikation definitiv von geeks für geeks gemacht wurde. Die Zielgruppe, Star Wars Fans, wird also genug Aufmerksamkeit und Begeisterung mitbringen, über alles was ich jetzt kritisiere hinwegzusehen.

Negativ könnte man anmerken, dass der Button, der zur tatsächlichen Kollektion führt, zu unprominent platziert ist. Ich persönlich habe die neuen Schuhe erst unter der Navi der eigentlichen Seite gesucht, bevor ich den Link gesehen habe. Außerdem wurde die App zwar gut übersetzt, jedoch macht sie mehr Spaß, wenn Google Street View Bilder vorhanden sind. Und damit sieht es in Deutschland ja eher schlecht aus. Als letzten Kritikpunkt könnte man noch anmerken, dass die Facebook-Anbindung schlecht funktioniert, weil dafür die Freunde ihre Adresse dort angegeben haben müssen, was verständlicherweiße kaum jemand macht.

Fazit

Trotzdem. Mich haben die Jungs gewonnen. Warten wir, ob die App in der Fanszene Beachtung findet. Man darf doch zumindest erwarten, dass sie im Nerdcore-Blog auftaucht!

Falk Ebert

Falk Ebert hilft Firmen, die Vorteile der Digitalisierung für ihr business zu nutzen. Neben dem Technologie-Optimismus ist er getrieben von seiner Liebe für die Wissenschaft, das Reisen in neue Länder und das Lernen von neuen Sprachen.