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Die geniale Marketing-Strategie von Valorant

Falk Ebert  27. April 2020  Keine Kommentare  4 Minuten zu lesen  Gaming, Online-Cases, Strategie

Valorant ist ein Multiplayer-Shooter, der schnell beschrieben ist: Counter Strike meets Overwatch. Eine Mischung aus bewährten Spielelementen. Andere als bewährt ist jedoch die Marketing-Strategie, mit der das Spiel aktuell eingeführt wird. Die ist schlichtweg genial.

Der Markt der Multiplayer-Shooter ist seit dem großen Erfolg von Fortnite so umkämpft wie noch nie. Jeder große Spiele Publisher wirft Free-to-Play-Titel auf den Markt, die sich langfristig durch Micropayments monetarisieren sollen. Mitten in diesem Wettkampf startet Valorant mit einer genauso einfachen wie effektiven Marketing-Strategie:

Baustein 1

Eine geschlossene Beta, bei der man nur auf Einladung teilnehmen kann.

Valorant Anmeldung

Die ersten Keys wurden natürlich an Presse und Influencer verteilt. Darüber hinaus wird durch das Einladungs-Management genau gesteuert, wie viele Menschen das Spiel vor dem offiziellen Start antesten können.

Keine neue Strategie… Schon 2009 haben wir auf dem Gefahrgut Blog darüber berichtet, wie Google diesen Weg für ihr Produkt „Wave“ einschlägt. Doch es funktioniert immer noch:

Durch die (teilweise) künstliche Verknappung steigt der wahrgenommene Wert der Beta-Teilnahme und dadurch das Interesse daran. Gleichzeitig wird der Besitz des Keys zum Kommunikationsanlass. Menschen sprechen und twittern darüber.

Baustein 2

Die Pflicht zur Account-Anmeldung und Installation des Spiels.

Launcher von Valorant

Das ist ein essentieller Weg für Riot Games, die Nutzer an ihr Ökosystem zu binden. Außerdem ist es eine Form der Foot-in-the-Door-Technik: Dadurch, dass der Spieler eine Kleinigkeit für das Spiel erledigen musste, ist er bereit, noch mehr Zeit zu investieren, um schließlich an den Zugang zu gelangen.

Und damit kommt der finale Baustein ins Spiel.

Baustein 3

Das Schauen von Streams auf Twitch erhöht die Chance darauf, selbst spielen zu dürfen.

Dieser Schachzug ist schlichtweg genial. Hier wird die Drops-Mechanik auf der Spiele-Streaming-Plattform genutzt, die garantiert die größte Affinität zur Zielgruppe des Spiels hat: Wer also Streamern beim Spielen von Valorant zuschaut, erhöht damit sukzessive die Chance, selbst spielen zu dürfen.

Warum ist das genial?

Die Psychologie aus User-Sicht

Nachdem der Spieler sich also schon angemeldet hat, lernt er jetzt das Spiel genauer kennen. Eine Art Briefing, bevor es losgehen kann. Gleichzeitig steigt beim Zuschauen natürlich die Lust, es selbst auszuprobieren, deutlich an! Ein sicherlich eingepreister psychologischer Effekt. Wenn ein Spieler einige Zeit Streams geschaut hat und noch nicht dabei ist, wird außerdem der „sunk cost“-Effekt greifen – er wird noch länger zuschauen, damit die bisherige Zeit nicht vergebens war.

Das Incentive für Streamer

Ein sich selbst verstärkendes System wird aber erst durch die Perspektive der Streamer daraus: Die Nachfrage für Valorant-Streams steigt auf Twitch natürlich sprunghaft an! Dadurch sind mehr Streamer bereit, das Spiel zu streamen, auch wenn sie sonst andere Spiele spielen. Auch die Streaming-Dauer steigt. Im Umkehrschluss bekommt das Spiel wieder zusätzliche organische Reichweite – durch die Kanäle der Streamer und die Plattform selbst. Das wiederum steigert die Zahl der Anmeldungen und Interessenten. Der Kreislauf beginnt von vorne.

Traffic für die Presse

Drittens setzt sich dieser Hype natürlich noch auf die klassische Games-Presse fort. Interesse an Themen wie „wie lange muss ich auf einen Valorant Key warten“ oder „was ist Valorant“ locken mit Search Traffic. Das führte innerhalb von Tagen zu einer Unzahl von Artikeln, die dem Spiel zusätzliche Reichweite bescheren.

Fazit

Diesen dritten Effekt hätte es vermutlich nicht mehr gebraucht. In der Zielgruppe gab es kein Vorbeikommen am Hype um Valorant mehr. Das zeigt einmal mehr, welche Kraft eine gute Marketing-Strategie entfaltet, wenn man alles richtig macht:

  • Auswahl der richtigen digitalen Kanäle, die eine hohe Affinität für die Zielgruppe haben.
  • Bewährte psychologische Effekte bei Nutzern, die sie im Funnel einen Schritt weiter bringen.
  • Systemisch wirkende Viraleffekte, die sich gegenseitig bedingen.

Ich habe den letzten Punkt in meiner Arbeit Typologie der Viralität beschrieben. Incentivierte (man bekommt was), passive (man trägt automatisch zur Verbreitung bei) Viralität ist unglaublich effektiv. Hier wurde sie erfolgreich implementiert.

Chapeau!

Die 10 besten Nerd-Hobbies für’s Zuhausebleiben

Falk Ebert  23. März 2020  Keine Kommentare  7 Minuten zu lesen  Gaming

Wochenlang zuhause bleiben? Was für die einen nach blankem Horror klingt, ist für die anderen perfekte Voraussetzung für das liebste Hobby.

Wie es aktuell aussieht, wird Corona uns noch ein paar Wochen in unseren Wohnungen halten. Eine schöne Gelegenheit, sich mal das eine oder andere eher nerdige Hobby anzuschauen, zu dem man bislang keinen Zugang gefunden hat.

Hier sind die Top 10 Langeweile-Vertreiber-Hobbies, in die sich das Reinschnuppern in Krisenzeiten lohnen könnte!

Platz 10: Videospiele

Wirklich kein Geheimtipp mehr, aber dennoch noch etwas, mit dem 57% der Deutschen überhaupt nichts anfangen können. Dabei sind digitale Spiele ein extrem spannendes Hobby und eine interessante Kunstform – wenn man die richtigen kennt.

Wo anfangen?

Wer sich schon lange eine Konsole kaufen wollte, kann demnächst bei Aldi zuschlagen – dort gibt es die PS4 für 200 Euro. Wer weniger auf Online-Shooter und mehr auf Indie-Games und Sofa-Multiplayer (MarioKart) steht, ist mit der Nintendo Switch am besten beraten, sobald sie wieder lieferbar ist.

Doch auch am heimischen PC, Mac oder Smartphone kann man gut starten. Für einen Vortrag haben Kollegen und ich neulich dazu ein drei Titel rausgesucht – inklusive Follow-Up-Spiel, falls ihr Blut leckt.

Platz 9: Speedcubing

Einen klassischen Rubic Cube lösen, das ist kein Hobby, sondern eine Beschäftigung für einen Vormittag. Zumindest, wenn man es mit einer Anleitung wie dieser macht. Einen Zauberwürfel so schnell wie möglich zu lösen, das ist schon etwas, womit man etwas länger Spaß haben kann.

Wo anfangen?

Anleitungen gibt es auf YouTube, Communities online. Im Endeffekt braucht ihr nur einen Würfel, der außen keine Kleber hat und sich außerdem leicht drehen lässt. Gute Modelle gibt es schon für unter zehn Euro, z.B. diesen hier.

Platz 8: AR-Filter bauen

Instagram ist inzwischen fast schon wieder langweilig. Aber wäre es nicht spannend, einen eigenen (Face) Filter bei Instagram zu haben? Tatsächlich ist das dank der kostenlosen Software Spark AR so einfach wie noch nie zuvor. Wer ein bisschen Erfahrung mit Photoshop oder einem 3D-Programm hat, kann seinen ersten Filter schon in 1-2 Stunden bauen und zur Einreichung hochladen.

Wo anfangen?

Einfach Spark AR auf den PC oder Mac runterladen. Die acht vorinstallierten Templates geben einen perfekten Einstiegspunkt.

Platz 7: Sprachen lernen

Sprachen lernen ist etwas, das dank dem Internet so einfach geht wie noch nie. Vom koreanischen Alphabet (eine Stunde) bis zur Chinesischen Lyrik (ein Leben) kann man dabei mit beliebigem Zeit-Invest jede Menge Spaß haben.

Wo anfangen?

Duolingo und Memrise sind für viele Sprachen ein guter Start. Drops hat einen angenehm frischen Ansatz zum Vokabel-Lernen. Für Chinesisch fand ich die „Unvergessliches Chinesisch“-Arbeitsbücher (Hier Arbeitsbuch Kurs A) eine gute Ergänzung. Wer schon etwas weiter ist, kann mit dieser Browser-Extension auch mit Netflix Fortschritte machen.

Platz 6: 3D-Drucken

Kennt ihr das, wenn der Drucker im Office mal wieder Papierstau hat und man den halben Tag damit beschäftigt ist, die Kiste zum Laufen zu bekommen. Ähnlich nervig sind 3D-Drucker, bis man mal etwas Routine entwickelt hat. Corona könnte eine gute Gelegenheit sein, dem Hobbykeller mal ein Upgrade zu geben.

Wo anfangen?

Ehrlich gesagt habe ich bislang nur mit dem Makerbot auf der Arbeit gedruckt (der ist Schrott) und keinen guten Überblick über den Markt in 2020. Ihr habt eine Meinung, was gerade ein guter Einsteiger-Drucker ist? Schreibt es gerne in die Kommentare!

Platz 5: Tabletop-Spiele

Tabletop-Spiele sind Schlachten, die mit Modell-Figuren auf dem Tisch mit Würfel und Zollstock ausgetragen werden. Richtig toll ist es, wenn man sich mit seiner Armee mit Freunden treffen kann. Bis das wieder geht, kann man aber schon beliebig viel Zeit in das liebevolle Bemalen der Miniaturen stecken.

Wo anfangen?

Das beliebteste Universum ist sicherlich das Warhammer 40k Franchise mit einer unheimlich umfangreichen Lore und tausenden Spielmöglichkeiten. Einen guten Start hat man beispielsweise mit der Dark Imperium Starterbox (zwei Armeen, Würfel und Zollstock drin) und dazu diesem Mal-Set. Und nein, billig ist das Hobby sicher nicht.

Platz 4: Profi-Brettspiele

Mensch Ärgere Dich nicht und die Siedler von Catan ist dir zu langweilig? Vielleicht brauchst du dann neue Herausforderungen im Bereich der Brettpiele. Auch dieses Hobby kann man beliebig nerdig betreiben – besonders mit wunderschön umfangreichen kooperativen Spielen.

Wo anfangen?

Ein Klassiker für 2-4 Spieler ist das „Legenden von Andor“-Franchise. Das bietet schon im Grundspiel extrem taktische Fantasy-Abenteuer auf einem fantastisch großen Spielbrett. Absolute Empfehlung! Wer weniger Taktik und mehr Story möchte, kann sich auch Season 1 und 2 von Pandemic anschauen. Passt thematisch gut zur aktuellen Situation!

Platz 3: Programmieren lernen

Für viele ist Programmieren so etwas wie dunkle Magie: Man wird es nie lernen und überhaupt praktizieren das nur sehr komische Menschen in dunklen Kellern. Dabei sind die ersten Zeilen Code schnell geschrieben und wenn man sich ein kleines Projekt vornimmt, hat man früh die ersten Erfolge.

Wo anfangen?

Auch hier ist das Internet wieder voll mit kostenlosen Ressourcen. Einen guten Einstieg bietet sicherlich die Plattform Codecademy. Wer es spielerisch mag, kann auch mit Lernspielen wie CodeCombat den ersten Schritt wagen.

Platz 2: Virtual Reality

Das Jahr 2020 wird ein Jahr, indem VR massiv Nutzer gewinnen wird. Das liegt nicht nur an Corona, sondern auch an der immer günstiger werdenden Hardware und neuen AAA-Titeln wie Alyx.

Wo anfangen?

Auf diese Frage gibt es aktuell nur eine richtige Antwort: Mit der Oculus Quest. Denn als nutzerfreundliches Komplett-System spart euch die nicht nur den teuren Gaming-Rechner, sondern auch noch das Verkabeln der Sensoren im Raum. Einfacher könnt ihr keine virtuelle Luft schnuppern, um den eigenen vier Wänden zu entkommen!

Platz 1: Pen and Paper Rollenspiele

Pen and Paper Rollenspiele sind anders als andere Brett- oder Rollenspiele. Man spielt sie in einer Art Mischung aus kreativem Impro-Theater, Charakterentwicklung auf einem A4-Blatt und Würfel-Kämpfen nach festen Regeln. Kein anderes Hobby regt die Fantasie so sehr an. Kein anderes Hobby bietet eine so kreative Art, mit Freunden in andere Welten einzutauchen. Falls ihr noch nie etwas davon gehört habt, Vox hat ein gutes Video über das Hobby gemacht, das einen guten Überblick gibt.
Eigentlich spielt man Pen and Paper gemeinsam an einem Tisch. Allerdings gilt dabei, was auch bei Meetings gilt: Über Video-Chat geht es (fast) genauso gut. Dabei braucht eben jeder ein eigenes Set Würfel, den Rest regeln Online-Tools.

Wo anfangen?

Falls ihr keinen Freund habt, der mit einer kleinen Game-Master-Session einen Einstieg ermöglichen könnte, gibt es inzwischen gute Startersets. Dabei müsst ihr nur entscheiden, in welche Welt ihr eintauchen wollt:

Der Klassiker ist Dungeons und Dragons, eine sehr generische Fantasy-Welt, für die es jede Menge Material gibt. Das Essentials-Kit ist hier ein guter Start. Außerdem helfen die Online-Plattformen Roll20 und das offizielle Beyond DnD.

Falls ihr eher Fantasy im Tolkien-Stil erleben wollt, ist das (sehr ähnliche) System Abenteuer in Mittelerde genau das Richtige. Ich persönlich spiele es lieber als DnD. Das Spielerhandbuch ist ein guter Start. Doch Vorsicht, idealerweise hat man davor schon etwas Erfahrung bei Dungeons und Dragons gesammelt.

Am Einfachsten sollte die Entscheidung Star Wars Fans fallen. Denn für die hat der Hersteller „Fantasy Flight Games“ ein System entwickelt, das nicht nur schnell gelernt ist, sondern auch sehr kreativ spielbar ist. Zum perfekten Einstieg gibt es hier Sets wie dieses zu Episode 7 oder dieses im Stil der originalen Trilogie. Die bringen neben Regeln, Würfeln und Charakteren direkt ein Abenteuer zum Losspielen mit. Schreibt mir eine DM, wenn ihr Fragen habt!

Die Corona-Krise wird nicht lustig. Und ungewollt soziale Kontakte verringern ist alles andere als schön. Ich hoffe aber, mit diesem Artikel ein paar Anstöße gegeben zu haben, wie ihr die Zeit zuhause zumindest mit einem spannenden neuen Hobby füllen könnt!

Noch eine Anmerkung: Zur Einfachheit habe ich in diesem Artikel viele Links zu Amazon gesetzt. Falls es in eurer Gegend jedoch einen kleinen unabhängigen Brettspiel-Laden oder Ähnliches gibt, schaut, ob ihr die Sachen nicht auch von dort beziehen könnt. Viele kleine Händler bieten inzwischen auch eine Lieferung nach Hause an. Diese Läden brauchen jetzt unsere Unterstützung.

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