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Angriff der Kloner

Falk Ebert  23. Mai 2016  1 Kommentar   eine Minute zu lesen  Technologie

Ich bin kein Shopping-Mensch. Aber wenn ich die Kickstarter-App auf meinem iPad öffne, überkommt mich doch immer wieder das Gefühl, dringend Dinge kaufen zu müssen, deren Mehrwert für mein Leben ich schwer konkretisieren könnte.

Was mir in letzter Zeit auffällt: Die schiere Menge an 3D-Druckern. Nach Drohnen scheint die haptische Produktion für das Heim das neue Lieblingsfeld der Unternehmer-Pioniere zu sein.

Inzwischen gibt es mehr 3D-Drucker auf Kickstarter als Joghurtsorten in meinem Supermarkt um die Ecke!

Da gibt es günstige:

Benutzerfreundliche:

Quelloffene:

Metallverarbeitende:

Tiefzieher:

Laserschneider:

Und smartphonelichtbetriebene Drucker:

Ich bin gespannt, wie lange es dauert, bis der Markt reif ist. Sobald der Quotient aus Qualität und Kosten ein gewisses Niveau geknackt hat, werden 3D-Drucker die Nummer eins auf den Wunschzetteln aller Hobbybastler. Und damit kommen wir einen großen Schritt näher an die Zukunft, die Vorzeigeprophet Chris Anderson in Makers beschrieben hat.

Ich bin gespannt!

Falk Ebert

Falk Ebert hilft Firmen, die Vorteile der Digitalisierung für ihr business zu nutzen. Neben dem Technologie-Optimismus ist er getrieben von seiner Liebe für die Wissenschaft, das Reisen in neue Länder und das Lernen von neuen Sprachen.

  • Volker Ebert

    Für mich als value und component-engineer stellt sich immer die Frage
    a) ist das Druckergebnis „nur“ gut genug für Muster?
    b) kann man die Teile verkaufen? Entweder als limitierte Erstserie – auch das ist schon eine Revolution, da man nicht auf die Fertigstellung der Plastikwerkzeuge angewiesen ist und ein schnelleres time2market bekommt
    Oder sogar für die Serie – das wäre dann die wirklich radikale Revolution

    Die Frage ist nicht ob, sondern wann b1) oder b2) eintreten wird. Und a) sollte heute schon Standard sein