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Klassischer Fehler: Warum Speisekarten nicht als PDF angeboten werden sollen

Falk Ebert  28. September 2015  Keine Kommentare  2 Minuten zu lesen  Marketing, Technologie

PDF war das perfekte Dateiformat für das letzte Jahrtausend.

Denn bei einem PDF weißt du einfach, was du hast. Du kannst dir sicher sein, wenn der Nutzer oder die Druckerei es ausdruckt, sind alle Bilder, Texte und Schriftarten dabei und alles ist dort, wo es sein soll. Und was soll ein Nutzer mit einer Datei denn bitte anderes machen, außer sie an seinem Desktop-Rechner aufzurufen oder sie auszudrucken?

PDF ist ideal für das Darstellen von einfachen Daten in einer einfachen Welt.

Doof nur, dass wir heute in einer komplexen Welt leben. Wo der Nutzer von der Smartwatch, über das Smartphone bis zum eBook-Reader tausend verschiedene Geräte hat. Und wo sich Daten schnell ändern. Wo du nie wissen kannst, was mit Dokumenten passiert.

Bei Speisekarten wird das Problem deutlich: Der Sohn des Kollegen des Freundes, der gerade eine Ausbildung zum Mediengestalter macht, designt das Ding. Dann macht er ein PDF, man druckt die Karte für das Restaurant aus und lädt es eben noch schnell ins Internet hoch.

Und der Nutzer, der mit seinem Smartphone in der Fußgängerzone steht und schnell ein Restaurant mit fairen Preisen und vegetarischem Essen sucht, zoomt und scrollt sich zu Tode. Hätte das Restaurant die Speisekarte doch lieber mal in HTML bereit gestellt.

HTML ist das Format für die komplexe Welt.

Und hätte der Mediengestalter doch mal lieber Frontend Design gelernt.

Falk Ebert

Falk Ebert hilft Firmen, die Vorteile der Digitalisierung für ihr business zu nutzen. Neben dem Technologie-Optimismus ist er getrieben von seiner Liebe für die Wissenschaft, das Reisen in neue Länder und das Lernen von neuen Sprachen.