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SEO für Anfänger

Christian Faller  16. April 2010  3 Kommentare  3 Minuten zu lesen  Internet / Socialweb allgemein, Werbung mit und im Internet

Was ist eigentlich SEO? Und wie funktioniert es? Und vor allem, wie kann ich es selber machen? Leider sind wir keine Experten auf dem Gebiet der Suchmaschinenoptimierung. Heute möchte ich jedoch in aller Kürze ein Einsteigertool vorstellen, dass die ersten Schritte erleichtert.

SEO Extension for Chrome

Zunächst einmal: SEO steht für Search Engine Optimization und dient dem Zweck, die eigene Seite bei Suchanfragen (etwa bei Google) so hoch wie möglich in der Liste zu positionieren, um schlussendlich mehr Traffic zu erzeugen. Das trickreiche daran ist, dass jede Suchmaschine ihre Reihenfolge anders ermittelt. Bei Google macht das der PageRank – ein genialer Algorythmus, der die Suchmaschine wohl zur erfolgreichsten der Welt macht. Es gibt wahre Wälzer, die Weißheiten predigen, doch wir wollen es simpel halten: Je mehr Links auf die eigene Seite verlinken desto besser ist das. Noch besser ist es, wenn diese Seiten selber einen hohen PageRank besitzen, sprich von vielen anderen Seiten verlinkt sind.

Ein Ansatz für self-made SEO wäre demnach, bei jedem Pagebetreiber anzurufen (gelbe Seiten oder Telefonbuch!) und höflich zu fragen, ob er denn nicht einen Link zur eigenen Seite einbauen könnte…. NEIN, natürlich nicht!

Es leuchtet jedoch ein, dass Links und Visitors eine grosse Rolle spielen. Für Google Chrome habe ich daher eine Extension (ähnlich den Firefox Apps) ausprobiert, die erste Grundfakten liefert. Einmal installiert (dauert ca. 5 Sekunden und wird vom Browser automatisch gemacht), öffnet man auf der gewünschten Seite einfach die Extension und bekommt direkt eine schöne und übersichtliche Liste angezeigt, auf dem man seine Statistiken finden kann. Nützlich sind etwa Unique Visitors (Gesamtzahl an Individuen, die die Seite besucht hat), Backlinks (wieviele Links weisen auf meine Seite) oder eben der Google PageRank. So sieht man schnell und auf den ersten Blick und wo der große Mangel liegen könnte, warum auf dem Blog tote Hose herrscht. Schlechter Content wird leider noch nicht berücksichtigt.

Als zweite Funktion bietet die Extension eine Art Keyword Generator an, der in meinen Augen aber recht witzlos ist. Um zu funktionieren braucht er die wichtigsten Keywords ohnehin von Hand eingefüttert. Ich frage mich daher nach dem Sinn – vielleicht habe ich ihn einfach noch nicht erschlossen?

SEO für Anfänger

Einen schönen Nutzen des gesamten Tools finde ich jedoch vor allem darin, ähnliche Seiten gegenüberzustellen. Denn sind wir mal ehrlich: Als SEO Anfänger kann ich nicht wirklich etwas damit anfangen, wenn ich weiß, dass ich 40 Alexa Backlinks habe. Oder? Wenn ein konkurrierender Blog jedoch 450 davon hat, dann wäre das eventuell ein Punkt, mit dem ich mich befassen würde. Grundsätzlich profitiert man natürlich von jedem einzelnen Besucher gleich mehrfach, denn Social Media bieten beste Möglichkeiten das Wort weiterzutragen. Wo wir gerade bei dem Stichwort sind: bit.ly, der allseits beliebte URL Shortener, bietet per Drag & Drop ein schönes Bookmark an, das Clicks auf den Shortlink tracken kann. Darüber hinaus zeigt es direkt an, in welchen Tweets (oder wo auch immer) der Shortlink benutzt wurde und man kann den Kontext direkt erfassen. Ebenfalls sehr empfehlenswert zur Erfolgsmessung. Ziehen könnt ihr euch das Lesezeichen hier. Das genannte Chrome SEO Tool findet ihr hier.

Christian Faller

Christian Faller ist Geschäftsführer und Digital Strategist bei deepr, einer Stuttgarter Werbeagentur. Wenn er nicht an digitalen Marketingstrategien feilt, verfolgt er sein Lebensziel, jedes Land der Welt zu bereisen. Er hat in Singapur, Frankreich, Amerika und Südafrika gelebt und gearbeitet.