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Die Technik wäre dann da.

Falk Ebert  24. November 2014  Keine Kommentare  2 Minuten zu lesen  Internet / Socialweb allgemein

Gerade hat sich unsere Gesellschaft daran gewöhnt, dass plötzlich jeder mit jedem reden kann. Und mit allen gleichzeitig. Und so weiter.

Grund zum Verschnaufen? Mitnichten!

Das neue Ding steht nämlich gerade vor der Türe: Inzwischen kann jeder alles bauen. Zumindest extrem viel. Und mehr, als den meisten Menschen bewusst ist.

Die Hardware

Was man vor gar nicht so langer Zeit noch mit extrem teuren Werkzeugformen herstellen musste, kann man jetzt mit einem 3D-Drucker drucken. Die kosten weniger als ein Macbook. Oder man schickt es kurz zu einem 3D-Druckservice. Das reicht für den Prototyp locker.

Die Elektrik

Nein, kaum jemand kann heute noch Löten. Braucht man aber auch gar nicht. Denn Erfinder auf der ganzen Welt machen sich gerade daran, Stecksysteme wie littleBits als Alternativen auf den Markt zu bringen. Für den etwas versierteren Bastler gibt es mit dem Raspberry Pi einen ganzen PC für rund 30 Euro. Die Sensoren addieren Bausteine wie Twine oder die Ninja Blocks – von Temperatur, über Vibration bis Abstandsmessung. Fix und fertig mit Internetanschluss. MaKey macht alles zum Input-Device. Und Consumer-Produkte wie Hue bieten das Internet der Dinge in der komplett idiotensicheren Variante.

Die Algorithmen

Programmieren? Immer noch ein toller Skill und eine uneingeschränkte Reinschnupper-Empfehlung von uns.  Aber man kann schon enorm viel ohne Code machen. Mit Diensten wie dem wunderbaren ifttt können sich unglaublich viele Dienste und Geräte mit einfachen Regeln verbinden lassen. Klick klick fertig. Auch auf dem Vormarsch: Grafische Programmiersprachen wie Blockly von Google.

Ihr merkt: Die Technik wäre dann da.

Woran es fehlt, ist etwas anderes. Etwas, was auch heute noch an keiner Schule gelehrt wird. Das Ausdenken von tollen, vernetzten Ideen für das Internet der Dinge, nämlich. Und das Bastler-Fieber, solche Projekte auch umzusetzen.

Für die Generation von Chris und mir bedeutet nerdiges Basteln das Umsetzen von Dingen am PC. Die nächste Generation Nerds wird wieder haptische Dinge basteln. Und dabei eine Menge Spaß haben.

You are not the user! Google über UI

Christian Faller  19. November 2014  4 Kommentare  2 Minuten zu lesen  Mobile, Technologie

Inbox ist der Name eines neuen E-Mail Clients aus dem Hause Google. Während sich vor Tagen noch alle um einen Beta Invite bemüht haben, hat inzwischen fast jeder einen. Die Erwartungen waren hoch. Und Google hat eine enorm gute Microsite dafür gebaut:  Inbox by Gmail

Jetzt ist es da, ich habe einen Invite und habe die App auf dem Notebook und dem Smartphone installiert. Und leider finde ich es nicht so fett wie ich dachte.

Google beteuert jedoch, dass das gute alte Gmail nicht eingestampft wird, sondern ebenfalls existieren kann. Zu meiner Erleichterung!

Aber warum gibt es überhaupt zwei E-Mail Clients für das selbe Gmail? Eine gute Frage, auf die es eine gute Antwort gibt. Diese bezieht sich auf das User Interface Design der App. Und es gibt eine schöne Geschichte dazu, die auf TechCrunch erzählt wird.

In Kurzform:

Vor einigen Jahren sollte ein Redesign von Gmail entwickelt werden. Als dieses entworfen war, lief ein interner Betatest, bei dem es starke Gegenwehr zum neuen Design gab. Innerhalb Googles bildeten sich zwei Lager: Entwickler und Designer.

Die Botschaft der Designer war: Entwickler nutzen Features, die ein Ottonormalverbraucher nie nutzen würde. Zudem erhalten Google Mitarbeiter ca. 400 mal soviele E-Mails wie andere Leute. Oder eben “You are not the user!” (also haltet euren Mund und lasst uns schönes Design machen).

So wurde als Kompromiss an einer zweiten App entwickelt, die nun als Inbox released wurde. Und für mich, als Heavy User, nicht zu gebrauchen ist. Das liegt aber auch wieder daran, dass ich eben nicht der User bin. Meine Mutter, die in der Woche nur 5 E-Mails bekommt, findet vielleicht großen Gefallen am UI von Inbox. Für mich ist es aber zu verspielt und geschäftlich nicht sinnvoll nutzbar.

Ich finde diesen Fall aber einen interessanten Einblick in den Entwicklungsprozess einer App. Es zeigt für mich, dass die ganz großen Apps vielleicht wirklich gut damit bedient sind, für zwei Kernzielgruppen getrennt zu entwickeln. Ich bin gespannt, ob man das in Zukunft auch bei anderen Apps sehen wird.

Warum es mir egal ist, ob WhatsApp die blauen Häkchen hat oder nicht

Falk Ebert  1 Kommentar  2 Minuten zu lesen

Der Untergang des Abendlandes, das Ende der Zivilisation, oder zumindest die Gefährdung aller zwischenmenschlichen Beziehungen. Das sind drei der milderen Prognosen aufgebrachter WhatsApp-Nutzer. Was war passiert? Die Tatsache, dass der WhatsApp Messenger neuerdings anzeigt, ob der Gesprächspartner eine Mitteilung nicht nur zugestellt, sondern auch gesehen hat. Und ich so: Gähn. Natürlich ist das ein Eingriff […]

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Schriftverwaltung mit Suitcase Fusion 6

Kristof Schmit  Keine Kommentare  4 Minuten zu lesen

Braucht eine kleine Werbeagentur eine Schriftverwaltung? Reicht die „Schriftsammlung“ (Mac) dafür nicht aus? Das haben wir uns auch gefragt und recherchiert. Das Ergebnis vorneweg: Eine kleine Schriftverwaltung macht auch schon für Onemanshows Sinn. Das Angebot an nennenswerten Fontmanagern ist nicht besonders groß und doch hat sich für uns schnell ein Favorit herausgestellt: Suitcase Fusion, das […]

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Mach’ Schluss und spar’ Zeit!

Falk Ebert  Keine Kommentare  2 Minuten zu lesen

Ich habe Schluss gemacht. Der Ausschlag war ein Ereignis, das mir wirklich das Herz gebrochen hat. Als ich meiner Jugendliebe “Roller Coaster Tycoon” noch mal eine Chance geben wollte und gesehen habe, was aus ihr geworden ist, ging es nicht mehr: Ich werde nie wieder Social Games spielen. Das liebevoll gestaltete, wimmellige und kreative Computerspiel […]

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Produktentwicklung mit Marketing-Fokus am Beispiel Assassin’s Creed

Falk Ebert  Keine Kommentare  2 Minuten zu lesen

Die Computerspiele von heute sind ganz anders als die Computerspiele von vor zehn Jahren. Denn auch wenn die Indie-Szene dank Mobile und Download-Portalen floriert, wird der Löwenanteil der Gewinne heute mit AAA Titeln wie Call of Duty, Final Fantasy oder Halo eingefahren. Und hinter diesen Franchises steckt immer ein kluges, marketingstrategisches Konzept. Hier mal kurz am Beispiel Assassins […]

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Smart Cities und Big Data – eine potente Mischung

Christian Faller  Keine Kommentare  2 Minuten zu lesen

Big Data. Ein Buzzword, das auch auf unserem Blog schon gefallen ist und in diesem Kontext auch erklärt wurde. Aber wie big, kann Big Data eigentlich werden? Und was sind prominente Beispiele? In meinem ehemaligen Wohnort Chicago, wird das nun auf die Probe gestellt. Chicago soll eine Vorreiterrolle als Smart City einnehmen. Damit hat sich […]

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Ey Samsung, wenn ihr’s nicht drauf habt, lasst es doch wenigstens andere machen!

Falk Ebert  Keine Kommentare  3 Minuten zu lesen

Smart TVs sind ja vieles, nur nicht smart. Ihr erinnert euch vielleicht. Deshalb habe ich mir zu meinem neuen Samsung gleich ein Chromecast gekauft. Macht Spaß, ist durchdacht. Super. Was mir jetzt nur noch zum Glück gefehlt hätte: Eine Fernbedienungs-App. Dann könnte ich den TV komplett von meinem Nexus 4 aus steuern und müsste nie wieder einen […]

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Die technische Revolution

Christian Faller  4 Kommentare  2 Minuten zu lesen

iPad Mini 3, iPad Air 2, Nexus 6, Nexus 9 Tablet und wie sie nicht alle heißen. Die aktuell heiß erwarteten Neuerscheinungen. Neue Geräte werden so schnell auf den Markt geworfen, dass man schon gar nicht mehr mit dem Kaufen nachkommt. Aber nutzen wir dieses Potential auch? Meiner Meinung nach nicht. Menschen haben es noch […]

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HDGDL ist das neue GGGMF

Falk Ebert  Keine Kommentare   eine Minute zu lesen

Diskussionen unter dem Stichwort “die Jugend von heute” halte ich für genauso sinnvoll wie jene über die “gute alte Zeit”. Also etwa gar nicht. Lustiges Dauerthema seit der SMS: Die Jugendlichen von heute können ja kaum richtiges Deutsch mehr, weil sie beim Chatten so viele Akronyme verwenden. lol gn8 ild cu hdgdl gggmf Moment, GGGMF? Darüber […]

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