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Gefährlich Gut 6: Autotune History!

Falk Ebert  22. Mai 2017  Keine Kommentare   eine Minute zu lesen  Internet und Social Web

Ich habe keine Ahnung, wer Bill Wurtz ist. Aber während das Internet damit beschäftigt war, über den Song von einer YouTuberin namens Bibi H zu lästern, hat er sein zweites längeres Video hochgeladen.

Es ist schwer, seinen extrem distinktiven Stil zu beschreiben. Doch so viel sei verraten: Wenn ihr Autotune, Synthie-Klänge, unzulässige Vereinfachungen und Epilepsie mögt, müsst ihr nicht mal mehr Interesse an Geschichte haben, um seine Videos zu feiern.

Hier sein erstes großes Video:

Hier das Follow-Up:

Schaut ihr mal weiter Bibi. Ich schaue Bill Wurtz.

Gefährlich Gut 5: Visual Recognition von IBM

Falk Ebert  15. Mai 2017  Keine Kommentare  2 Minuten zu lesen  Technologie

Neulich wollte ich mal testen, ob ein Algorithmus einen Schülerpraktikanten ersetzen kann.

Kann er natürlich nicht. Denn die Schülerpraktis in unserer Abteilung bieten uns jedes mal spannende Einblicke und Perspektiven in ihre Mediennutzung. Der „wow, jetzt fühle ich mich alt“-Effekt.

Aber was Algorithmen können, ist nervige Arbeit machen. Arbeit, die sonst auf dem Tisch des Schülerpraktikanten gelandet wäre. Zum Beispiel haben wir (noch bei der UDG) getestet, welche Arten von Produkt-Inszenierung im Instagram-Feed unseres Kunden besonders viele Likes bekommen haben. Damit man das statistisch testen kann, muss man natürlich wissen, welche Art von Inszenierung auf dem jeweiligen Bild ist. Ist das Gerät auf einfarbigem Hintergrund wie in einer Anzeige? Ist das Gerät zentral im Bild in der Hand des Nutzers? Liegt das Gerät dekorativ irgendwo im Bild?

Und genau das wollte ich die Visual Recognition von IBM testen lassen. Das Schöne ist, IBM hat eine Demo-Website, auf der man das sehr einfach machen kann. Ohne eine Zeile Code. Einfach 50 Bilder pro Klasse hochladen. Und schon kann man schauen, ob der Algorithmus versteht, was man von ihm möchte.

Hier der Link.

Es hat funktioniert. Wenn ich ein weiteres Testbild hochgeladen habe, konnte die Anwendung es zu einer meiner Klassen zuordnen.

Jetzt ist meine kleine Demo natürlich noch weit davon entfernt, praktisch anwendbar zu sein. Aber der Konzeptnachweis ist erbracht: Mit ein bisschen Arbeit könnten wir eine Lösung bauen, die den Job des Praktikanten selbstständig macht. Und unseren Praktis spannendere Aufgaben geben.

Und deshalb finde ich es großartig, dass IBM ihre Lösung so leicht zugänglich macht. Den ersten Test kann man komplett ohne Anmeldung machen. Danach gibt es eine kostenlose 30-Tage-Testversion ohne Angabe von Zahlungsdaten. Und selbst danach gibt es ein sehr faires Pricing, das sich nach der Nutzung richtet.

Super!

Gefährlich Gut 4: Daddeln mit Diversity

Falk Ebert  1 Kommentar  2 Minuten zu lesen

Mir fallen spontan einhundert Gründe ein, wie ich diesen Artikel beginnen könnte. Ich könnte darüber schreiben, warum „Gamer“ sich einer politischen Diskussion öffnen müssen, wenn sie möchten, dass ihr Lieblings-Kulturgut als solches ernst genommen wird. Ich könnte darüber meckern, wie unfassbar langweilig und uninspiriert die meisten Videospiele ihre Charaktere zeichnen. Oder ich könnte darüber philosophieren, wie […]

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Gefährlich Gut 3: Vive la France

Falk Ebert  Keine Kommentare  2 Minuten zu lesen

Dass das Internet neben Wasser und Luft zu den Grundbedürfnissen des Menschen des 21. Jahrhunderts zählt, dürfte sich inzwischen rumgesprochen haben. Dass man WLAN deshalb ebenso einfach bekommt wie Trinkwasser, ist leider noch nicht überall der Fall. Umso positiver überrascht war ich, als ich die digitale Infrastruktur am Paris-CDG erleben durfte. Ich sitze gerade am […]

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Gefährlich Gut 2: Firmen, die ihr Sign-On im Griff haben

Falk Ebert  Keine Kommentare  2 Minuten zu lesen

Menschen zu nerven kann sehr einfach sein. Der unkonventionelle Umgang mit dem Anmeldeverfahren für Online-Dienste ist das beste Beispiel. Deswegen möchte ich heute mal alle Firmen loben, die ihr Sign-On im Griff haben. Konkret sind das für mich fünf relativ simple Regeln. 1. Ich kann mich in einem rein digitalen Verfahren anmelden. Kein „Anmeldepasswort“, das […]

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Gefährlich Gut 1: Loopy

Falk Ebert  Keine Kommentare   eine Minute zu lesen

Wer ein Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel. Und noch schlimmer, selbst wenn er verschiedene Problemlösungsstrategien sieht, wird er eher die bevorzugen, die Objekte unter Anwendung von kinetischer Energie in andere Objekte reinballern. Was ich damit sagen möchte: Unsere Werkzeuge prägen unser Denken massiv. Ich habe das hier im Blog auch schon mal […]

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Es wird Frühling und ich muss mal aufhören zu meckern

Falk Ebert  Keine Kommentare   eine Minute zu lesen

Einerseits… hat man es nicht leicht als Early Adopter in Deutschland. Die Politiker sind doof, ihre Initiativen sind doof. Das Fernsehen ist doof. Das Bildungssystem ist doof. Und das Internet ist RICHTIG doof. Andererseits… wird es gerade Frühling. Und durch meinen Umzug in den Süden bekomme ich ordentlich Sonne ab. Da wird das Meckern irgendwann auch langweilig. […]

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Stop trying to make Datenschutz als USP happen

Falk Ebert  Keine Kommentare   eine Minute zu lesen

In einem Paralleluniversum nutzen wir StudiVZ statt Facebook, weil Holtzbrinck nicht mit der NSA zusammenarbeitet. Dort verschlüsseln wir unsere Mails mit PGP. Die Werbekampagne „die Gedanken sind frei“ für GMX war ein voller Erfolg. Wir twittern mit App.net und das Startup Protonet ist nicht pleite gegangen. In unserem Universum hingegen, sollten wir uns von dem Gedanken […]

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Telefonieren ist nicht mehr sexy

Falk Ebert  Keine Kommentare   eine Minute zu lesen

In den 90ern gab es das Spiel Traumtelefon. In der Mitte des Spielbretts thronte ein großer, elektronischer Plastik-Telefonhörer. Das Spielziel: Seinen „Traumboy“ finden und mit ihm telefonieren. Ein Teenie-Traum. Viele Trends der 90er werden inzwischen mit großem Erfolg neu aufgelegt. Traumtelefon ist tot. Vielleicht deshalb, weil telefonieren heute einfach nicht mehr cool ist. Vor allem mit Festnetz-Telefonen. […]

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Spoiler und privates Erwartungsmanagement

Falk Ebert  Keine Kommentare   eine Minute zu lesen

Wir Agenturfuzzis reden gerne mal von Erwartungsmanagement. Das bedeutet, man versucht, die Erwartungshaltung beim Kunden im Voraus so zu steuern, dass er von der abgelieferten Arbeit nicht enttäuscht ist. Irgendwann kam ich dann auf die Idee, das auf mich selbst anzuwenden. Besonders dann, wenn es um große Events geht. Also, beim Kinostart eines neuen Star Wars […]

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