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Gefährlich Gut 2: Firmen, die ihr Sign-On im Griff haben

Falk Ebert  24. April 2017  Keine Kommentare  2 Minuten zu lesen  Gefahrgut

Menschen zu nerven kann sehr einfach sein. Der unkonventionelle Umgang mit dem Anmeldeverfahren für Online-Dienste ist das beste Beispiel.

Deswegen möchte ich heute mal alle Firmen loben, die ihr Sign-On im Griff haben.

Konkret sind das für mich fünf relativ simple Regeln.

1. Ich kann mich in einem rein digitalen Verfahren anmelden.

Kein „Anmeldepasswort“, das mir per Post zugeschickt wird.

2. Ich melde mich mit einer von mir selbst gewählten Mailadresse an.

Keine „Kundennummer“. Keine [Firmenname]-ID.

3. Ich suche mir ein Passwort aus, das ich frei gestalten kann.

Nicht sowas.

4. Ich kann mein Passwort neu vergeben, wenn ich mir eine Mail zuschicken lasse.

Und um Gottes Willen – schickt mir keinen Brief dafür.

5. Alle Angebote unter einer Marke teilen sich einen Login.

Ein Markenname = ein Login.

Besonders der letzte Punkt ist nicht leicht zu erreichen. Im Zuge der Digitalisierung gibt es in größeren Firmen immer mehrere Abteilungen im Unternehmen, die irgendwas mit einem Login machen. Sich da mit den anderen Abteilungen und der IT abzusprechen ist zeitfressend und gefährdet das eigene Projekt.

Umso mehr Respekt hab ich Firmen, die es von Anfang an richtig gemacht haben.

Google kann das. Bei Yahoo hat das immer geklappt. Bei Amazon klappt das fast immer. Aber auch ein Mercedes hat mit „Mercedes me“ als Dachmarke für alle Services einen großen Schritt nach vorne getan.

Gefährlich Gut 1: Loopy

Falk Ebert  17. April 2017  Keine Kommentare   eine Minute zu lesen  Internet und Social Web

Wer ein Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.

Und noch schlimmer, selbst wenn er verschiedene Problemlösungsstrategien sieht, wird er eher die bevorzugen, die Objekte unter Anwendung von kinetischer Energie in andere Objekte reinballern.

Was ich damit sagen möchte: Unsere Werkzeuge prägen unser Denken massiv. Ich habe das hier im Blog auch schon mal mit dem Beispiel Powerpoint behandelt.

Deshalb freue ich mich jedes Mal, wenn mein kleiner persönlicher Werkzeugkoffer um ein Werkzeug erweitert wird. Und kürzlich war es wieder so weit.

LOOPY – „a tool for thinking in systems“

Loopy

Das finde ich besonders spannend, weil ich systemisches Denken spannend finde. Und Loopy macht das Ganze nicht nur möglich, sondern ist auch noch wundervoll gebaut. Gutes Tutorial, wirklich clever gemachte Bedienbarkeit und sinnvolle Export-Funktionen.

Hier noch zwei Beispiele:

Hasen und Füchse

Depressionen

Und wenn ihr schon dabei seid, schaut euch auch gerne noch die anderen interaktiven Anwendungen des Autors an!

Das geht einiges.

Es wird Frühling und ich muss mal aufhören zu meckern

Falk Ebert  Keine Kommentare   eine Minute zu lesen

Einerseits… hat man es nicht leicht als Early Adopter in Deutschland. Die Politiker sind doof, ihre Initiativen sind doof. Das Fernsehen ist doof. Das Bildungssystem ist doof. Und das Internet ist RICHTIG doof. Andererseits… wird es gerade Frühling. Und durch meinen Umzug in den Süden bekomme ich ordentlich Sonne ab. Da wird das Meckern irgendwann auch langweilig. […]

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Stop trying to make Datenschutz als USP happen

Falk Ebert  Keine Kommentare   eine Minute zu lesen

In einem Paralleluniversum nutzen wir StudiVZ statt Facebook, weil Holtzbrinck nicht mit der NSA zusammenarbeitet. Dort verschlüsseln wir unsere Mails mit PGP. Die Werbekampagne „die Gedanken sind frei“ für GMX war ein voller Erfolg. Wir twittern mit App.net und das Startup Protonet ist nicht pleite gegangen. In unserem Universum hingegen, sollten wir uns von dem Gedanken […]

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Telefonieren ist nicht mehr sexy

Falk Ebert  Keine Kommentare   eine Minute zu lesen

In den 90ern gab es das Spiel Traumtelefon. In der Mitte des Spielbretts thronte ein großer, elektronischer Plastik-Telefonhörer. Das Spielziel: Seinen „Traumboy“ finden und mit ihm telefonieren. Ein Teenie-Traum. Viele Trends der 90er werden inzwischen mit großem Erfolg neu aufgelegt. Traumtelefon ist tot. Vielleicht deshalb, weil telefonieren heute einfach nicht mehr cool ist. Vor allem mit Festnetz-Telefonen. […]

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Spoiler und privates Erwartungsmanagement

Falk Ebert  Keine Kommentare   eine Minute zu lesen

Wir Agenturfuzzis reden gerne mal von Erwartungsmanagement. Das bedeutet, man versucht, die Erwartungshaltung beim Kunden im Voraus so zu steuern, dass er von der abgelieferten Arbeit nicht enttäuscht ist. Irgendwann kam ich dann auf die Idee, das auf mich selbst anzuwenden. Besonders dann, wenn es um große Events geht. Also, beim Kinostart eines neuen Star Wars […]

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Das entliehene Sachbuch

Falk Ebert  4 Kommentare  2 Minuten zu lesen

Neulich habe ich für meine Freundin ein Buch zurück in die Bibliothek gebracht. Sie hatte mir ziemlich genau geschrieben, wo ich es abgeben musste. Also bin ich in die Bahn zum Dammtor gestiegen, bin zum Campus der Uni Hamburg gelaufen und hab den Philosophieturm gesucht. Dort habe ich mich zwei mal im Stockwerk geirrt, bis ich […]

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Programmierende Programme

Falk Ebert  1 Kommentar   eine Minute zu lesen

Es gibt Sätze, die prägen sich mir ein. So wie dieser hier: „DeepCoder could handle the more tedious parts of programming, while human coders could focus on more sophisticated work.“ Er stammt aus einem Artikel über Code-schreibenden Code. Bei Microsoft entwickeln sie jetzt nämlich Software, die Software schreiben kann. Und das bedeutet langfristig, dass die Software-Schreiber […]

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Kurzmeldung: Let’s Switch!

Falk Ebert  Keine Kommentare   eine Minute zu lesen

Ja, ich habe die Nintendo Switch. Die Hardware fühlt sich fantastisch an, 1-2-Switch ist das neue Wii Sports, Zelda ist das neue… Zelda und ja, es sind wenig Spiele bisher, aber da kommt noch was. Mein Freundescode ist SW-0170-1292-2745. Montag geht es dann hier wie gewohnt weiter.

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Wir brauchen ein neues Wort für „IRL“

Falk Ebert  1 Kommentar  2 Minuten zu lesen

„IRL“ ist folgendermaßen im Urban Dictionary definiert: Abbreviation for „In Real Life.“ Often used in internet chat rooms to let people know you are talking about something in the real world and not in the internet world. […] Das stört mich ein wenig. Einerseits, weil das Internet auch Teil der echten Welt ist. Schon längst. Wir tun […]

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