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Angriff der Kloner

Falk Ebert  23. Mai 2016  1 Kommentar   eine Minute zu lesen  Technologie

Ich bin kein Shopping-Mensch. Aber wenn ich die Kickstarter-App auf meinem iPad öffne, überkommt mich doch immer wieder das Gefühl, dringend Dinge kaufen zu müssen, deren Mehrwert für mein Leben ich schwer konkretisieren könnte.

Was mir in letzter Zeit auffällt: Die schiere Menge an 3D-Druckern. Nach Drohnen scheint die haptische Produktion für das Heim das neue Lieblingsfeld der Unternehmer-Pioniere zu sein.

Inzwischen gibt es mehr 3D-Drucker auf Kickstarter als Joghurtsorten in meinem Supermarkt um die Ecke!

Da gibt es günstige:

Benutzerfreundliche:

Quelloffene:

Metallverarbeitende:

Tiefzieher:

Laserschneider:

Und smartphonelichtbetriebene Drucker:

Ich bin gespannt, wie lange es dauert, bis der Markt reif ist. Sobald der Quotient aus Qualität und Kosten ein gewisses Niveau geknackt hat, werden 3D-Drucker die Nummer eins auf den Wunschzetteln aller Hobbybastler. Und damit kommen wir einen großen Schritt näher an die Zukunft, die Vorzeigeprophet Chris Anderson in Makers beschrieben hat.

Ich bin gespannt!

Wenn es um die Selbstdarstellung ihrer Kinder im Internet geht, sehen Eltern vor allem Gefahren. Ich sehe aber auch eine Chance darin, wenn Kinder selbst zu Medien-Produzenten werden und Gesicht zeigen.

Ob wir es wollen oder nicht, unsere Gesellschaft fordert immer mehr, dass wir uns präsentieren und verkaufen. Das fängt in der Schule an und hört im Job sicherlich nicht auf. Es reicht nicht mehr, einfach nur fachlich gut zu sein. Soft Skills sind das, was den jungen Berufseinsteigern am meisten fehlt. Und dazu gehört auch, sich in der entscheidenden Situation im richtigen Licht präsentieren zu können.

Egal ob Vortrag vor der Klasse (bei uns hieß das GFS) oder die Präsentation der Quartalszahlen vor dem CEO – was könnte eine bessere Vorbereitung darauf sein, als ein wöchentlich geführter YouTube-Kanal? Oder Experimente bei Snapchat. Oder You Now, Periscope oder sonst was…

Video-Dienste sind die beste Vorbereitung auf die Welt, in der sicheres Auftreten Pflicht ist.

Und auch für den eher schüchternen Schüler, der selbst nicht zu sehr im Mittelpunkt stehen möchte, bieten sich mit Formaten wie Let’s Play bei Twitch tolle Möglichkeiten, sich selbst zu verwirklichen.

Wie weit man in Sachen Charisma durch regelmäßige Übung kommen kann, sieht man sehr deutlich an YouTubern wie Fiona Tan, Sami Slimani und wie sie alle heißen. Denn, let’s face it: Charisma matters.

Achten wir also nicht nur auf die narzisstische, oberflächliche und unverständlich peinliche Seite von dem, was Teenager im Web so treiben. Helfen wir ihnen lieber – als Lehrer, Eltern, oder Vorbilder – einen sicheren und reflektierten Umgang mit den Medien zu erlernen und daran zu wachsen!

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