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Petyr Baelish ist der Prototyp des Strategen

Falk Ebert  7. August 2017  Keine Kommentare  2 Minuten zu lesen  Strategie

Ein guter Stratege braucht viele Qualitäten. Eine davon ist es, alle Eventualitäten zu bedenken.

Richard Rumelt schreibt dazu in Good Strategy/Bad Strategy:

Under pressure to develop a way out of the difficulty, that first idea is a welcome relief. Thank goodness, here is something to hang on to! It feels much better to get oriented.

The problem is that there might be better ideas out there, just beyond the edge of our vision. But we accept early closure because letting go of a judgment is painful and disconcerting. To search for a new insight, one would have to put aside the comfort of being oriented and once again cast around in choppy waters for a new source of stability. There is the fear of coming up empty-handed. Plus, it is unnatural, even painful, to question our own ideas.

Thus, when we do come up with an idea, we tend to spend most of our effort justifying it rather than questioning it. That seems to be human nature, even in experienced executives. To put it simply, our minds dodge the painful work of questioning and letting go of our first early.

In der Welt von Game of Thrones gibt es keinen Rumelt. Dort gibt es Peter Baelish. Und der bringt es noch etwas poetischer auf den Punkt:

Don’t fight in the North or the South. Fight every battle everywhere, always, in your mind. Everyone is your enemy, everyone is your friend. Every possible series of events is happening all at once.

Live that way and nothing will surprise you. Everything that happens will be something that you’ve seen before.

10 Kabel

Falk Ebert  24. Juli 2017  Keine Kommentare  2 Minuten zu lesen  Gaming, Gefahrgut

Es gibt clevere technische Lösungen – und es gibt Voice Chat auf der Nintendo Switch.

Wer im neuen Shooter Splatoon 2 mit Freunden sprechen möchte, benötigt dafür eine App. Und ein Kabel-Gewirr, das ich hier mal anskizziert habe:

Splatoon Setup

Sieht kompliziert aus, ist es auch. Dafür ist die App aber auch… richtig schlecht programmiert. Bei ausgeschaltetem Smartphone bricht die Verbindung ab. „Everybody is mad about Nintendo’s shitty new voice chat app for Switch“.

Ich frage mich, warum ist das so?

Weil Nintendo es nicht besser kann? Hat man im War for Talents schlichtweg keine fähigen App-Programmierer besorgen können? Hat man zu früh falsche Entscheidung bezüglich der technologischen Plattform getroffen?

Ist es der Jugendschutz? Nintendo hat einen exzellenten Ruf als Hersteller, bei dem Kinder garantiert nicht in Verbindung mit etwas kommen, was Eltern nicht wollen.

Ich glaube nicht. Ich vermute eher, es ist ein kulturelles Problem. In Japan hat man Voice Chat schlichtweg nicht auf dem Schirm. Japaner spielen Videospiele anders als wir im Westen. Auf Reddit schreibt jemand:

I don’t know how the majority of Japanese players think, but as a Japanese, I have never used voice chatting feature with video games and I don’t really care about the app.
I’m not competitive player of FPS, and I feel uncomfortable chatting with someone while playing video game even if he/she is my best friend or my family. Video game is my sanctuary, not a social place.

Mir persönlich ist es fast egal. Mit Fremden muss ich in Splatoon gar nicht unbedingt reden. Besonders, nachdem ich in letzter Zeit wieder extrem schlechte Erfahrungen mit der toxischen Kultur in Overwatch gemacht habe. Mit Freunden werde ich Discord verwenden. Oder persönlich vorbeigehen.

Alle Jahre wieder… kommt der Hass auf Sky

Falk Ebert  4 Kommentare  2 Minuten zu lesen

Wie kann ich Game of Thrones legal schauen? Diese Frage stelle ich mir jedes Mal, wenn die neue Staffel erscheint. Die Serie ist gut. Ich bezahle dafür gerne. In Deutschland hat HBO die Rechte an Sky verkauft. Das war ein Fehler. Denn Sky ist so ziemlich der nutzerunfreundlichste Laden, den es im Medien-Business gibt. Alleine das […]

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Wie viel Zelda verträgt ein Skyrim?

Falk Ebert  Keine Kommentare  2 Minuten zu lesen

Jede Welt hat ihre Wahrheiten. Und jede Welt hat ihre eigenen Gefühle. In Hyrule, der Welt von Zelda, sind die Drachen klar fernöstlich geprägt. Sie sind ein Teil der Natur der Spielwelt. Ihr Auftauchen ist ein magischer Moment, begleitet von sanften Klängen. In Himmelsrand, der Welt von Skyrim haben wir dagegen den klassisch-westlichen Drachen. Wyvern-Form, […]

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„Gefährlich Gut“ Wrap-Up

Falk Ebert  2 Kommentare   eine Minute zu lesen

Einfach war es nicht. Aber es hat mich verändert. Im April hatte ich angekündigt, die nächsten 10 Artikel positiv zu schreiben. Kein Gemecker. Nur Dinge, die mich positiv überrascht haben. Meine Artikel waren: Loopy Firmen mit gutem Sign-On Digitalisierung beim Paris CDG Diversity in Overwatch Visual Recognition bei IBM Bill Wurtz bei YouTube Das Museum of […]

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Gefährlich Gut 10: Die neuen Realitäten

Falk Ebert  Keine Kommentare  2 Minuten zu lesen

Am Wochenende war ich auf Tatooine. Okay, ich war in Berlin für mein Master-Studium. Aber ich habe auch unter den zwei Sonnen des Wüstenplaneten ein Laserschwert geschwungen. VR vor dem Durchbruch Als ich 2015 über Google Cardboard geschrieben habe, war Virtual Reality noch in den Kinderschuhen. Mit Cardboard konnte ich mir sphärische Urlaubsbilder anschauen. Mit Oculus Rift […]

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Gefährlich Gut 9: Redesign über das Logo hinaus

Falk Ebert  1 Kommentar  2 Minuten zu lesen

Ist es schwerer einen einzelnen Menschen zu verändern, oder einen Konzern mit tausenden Mitarbeitern? Ich weiß es nicht, aber für Letzteres fällt mir zumindest ein Beispiel ein. Es war 2016 und ich wollte mir eine neue Tastatur kaufen. Am Ende ist es eine von Logitech geworden und ich habe es nicht bereut. Denn die Marke hatte […]

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Gefährlich Gut 8: Unmenschliche Bildwelten

Falk Ebert  Keine Kommentare  2 Minuten zu lesen

Als ich den Account zum ersten mal sah, bewunderte ich das visuelle Gespür des Menschen dahinter. Heute weiß ich, es ist kein Mensch. Ein Gesicht aus Polygonen, ein Highway von oben, ein schwarzer Raum aus Beton – die Bilder auf den Archillect-Accounts  sind vielfältig. Viele schwarz-weiß, manche mit matten Farben. Sie scheinen sich nicht einfach einordnen zu lassen. […]

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Gefährlich Gut 7: Fehlerschau

Falk Ebert  Keine Kommentare   eine Minute zu lesen

Inkrementelle Innovation ist planbar. Disruptive Innovation ist ein Risiko. Und dennoch reden wir immer nur von den Gewinnern, wenn wir über Disruption sprechen: Airbnb, Netflix, die Nintendo Wii. Wie sollen wir da von den Fehlern der Verlierer lernen? Wer spricht vom den Verlierern? Von der Colgate-Lasagne, von Blockbuster, vom N-Gage? Das Museum of Failure. Museum of Failure […]

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Gefährlich Gut 6: Autotune History!

Falk Ebert  Keine Kommentare   eine Minute zu lesen

Ich habe keine Ahnung, wer Bill Wurtz ist. Aber während das Internet damit beschäftigt war, über den Song von einer YouTuberin namens Bibi H zu lästern, hat er sein zweites längeres Video hochgeladen. Es ist schwer, seinen extrem distinktiven Stil zu beschreiben. Doch so viel sei verraten: Wenn ihr Autotune, Synthie-Klänge, unzulässige Vereinfachungen und Epilepsie mögt, […]

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