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Spoiler und privates Erwartungsmanagement

Falk Ebert  20. März 2017  Keine Kommentare   eine Minute zu lesen  Internet und Social Web

Wir Agenturfuzzis reden gerne mal von Erwartungsmanagement. Das bedeutet, man versucht, die Erwartungshaltung beim Kunden im Voraus so zu steuern, dass er von der abgelieferten Arbeit nicht enttäuscht ist.

Irgendwann kam ich dann auf die Idee, das auf mich selbst anzuwenden. Besonders dann, wenn es um große Events geht. Also, beim Kinostart eines neuen Star Wars Films, zum Beispiel.

Konkret sieht das so aus:

  1. Zu viel Informationen vermeiden. Insbesondere Trailer auf keinen Fall anschauen.
  2. Vorher überlegen, auf welche Enttäuschungen man sich eventuell einstellen muss.

Bei Rogue One habe ich das zum ersten Mal richtig konsequent gemacht. Und mir hat der Film verdammt gut gefallen, während alle um mich rum etwas zu meckern hatten. Vielleicht ja deshalb, weil der Trailer einen völlig anderen Film versprochen hatte. Tja, gut, dass ich ihn vorher nicht gesehen hatte.

So oder so: Privates Erwartungsmanagement scheint mir eine sehr sinnvolle Sache zu sein. Gerade für Nerd-Happenings. Vielleicht könnt ihr mit dem Begriff ja auch etwas anfangen. Probiert doch einfach mal ein paar Methoden aus!

Das entliehene Sachbuch

Falk Ebert  13. März 2017  4 Kommentare  2 Minuten zu lesen  Internet und Social Web

Neulich habe ich für meine Freundin ein Buch zurück in die Bibliothek gebracht.

Sie hatte mir ziemlich genau geschrieben, wo ich es abgeben musste. Also bin ich in die Bahn zum Dammtor gestiegen, bin zum Campus der Uni Hamburg gelaufen und hab den Philosophieturm gesucht. Dort habe ich mich zwei mal im Stockwerk geirrt, bis ich die richtige Institutsbibliothek gefunden hatte. Da ich keine Ahnung hatte, in welchen Apparat das Buch abgelegt werden musste, hat das freundlicherweise die Mitarbeiterin für mich erledigt.

Um dieses Buch abzugeben, waren ca. 45 Minuten meiner Zeit notwendig. Das Buch hingegen war ein dünnes Sachbuch. Die darin enthaltenen Informationen lassen sich mit unter einem Megabyte verlustfrei speichern.

Ich bin 45 Minuten durch Hamburg gelaufen. Für eine Informationsmenge, die sich innerhalb von 20 Sekunden an jeden beliebigen Flecken der Erde transportieren lässt.

Liebe Freunde.

Ich verstehe ja, dass Verlage, Bibliotheken und Universitäten historisch gewachsene Systeme sind. Ich verstehe, dass die Welt sich nicht von jetzt auf gleich komplett ändern kann. Und ja, ich weiß, dass Monetarisierung von digitalen Inhalten schwer und Piracy ein Ding ist.

Aber seit den 60er Jahren haben wir vernetzte Computersysteme zwischen Universitäten. Seit den neunziger Jahren haben wir dieses Netz auch bis nach Hause. Und seit 2010 haben wir brauchbares Internet in unser Hosentasche. Wollen wir nicht mal anfangen, das akademische System ernsthaft darauf auszurichten?

Programmierende Programme

Falk Ebert  1 Kommentar   eine Minute zu lesen

Es gibt Sätze, die prägen sich mir ein. So wie dieser hier: „DeepCoder could handle the more tedious parts of programming, while human coders could focus on more sophisticated work.“ Er stammt aus einem Artikel über Code-schreibenden Code. Bei Microsoft entwickeln sie jetzt nämlich Software, die Software schreiben kann. Und das bedeutet langfristig, dass die Software-Schreiber […]

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Kurzmeldung: Let’s Switch!

Falk Ebert  Keine Kommentare   eine Minute zu lesen

Ja, ich habe die Nintendo Switch. Die Hardware fühlt sich fantastisch an, 1-2-Switch ist das neue Wii Sports, Zelda ist das neue… Zelda und ja, es sind wenig Spiele bisher, aber da kommt noch was. Mein Freundescode ist SW-0170-1292-2745. Montag geht es dann hier wie gewohnt weiter.

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Wir brauchen ein neues Wort für „IRL“

Falk Ebert  1 Kommentar  2 Minuten zu lesen

„IRL“ ist folgendermaßen im Urban Dictionary definiert: Abbreviation for „In Real Life.“ Often used in internet chat rooms to let people know you are talking about something in the real world and not in the internet world. […] Das stört mich ein wenig. Einerseits, weil das Internet auch Teil der echten Welt ist. Schon längst. Wir tun […]

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Mein bislang erfolgreichster guter Vorsatz, den ihr auch mal versuchen solltet

Falk Ebert  5 Kommentare  2 Minuten zu lesen

Vor sieben Jahren habe ich einen Schwur geleistet, den ich bis heute nicht gebrochen habe: Keine Free-to-Play-Spiele mehr anfassen. Um das zu erklären, hilft ein Blick in die Geschichte der Videospiele: Arcade Games waren so designed, dass man irgendwann stirbt. Man konnte also länger spielen, wenn man a) gut ist oder b) eine Münze einwirft. Dan […]

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Dinge mit Anleitung sind doof

Falk Ebert  1 Kommentar   eine Minute zu lesen

Wisst ihr noch… früher, als man man für Computer-Hardware noch Anleitungen hatte? Als Videospiele noch mit Begleit-Buch verkauft wurden, in dem die Tastenbelegung erklärt wurde? Als bei Software eine readme.txt-Datei dabei war? Lol! Wenn ich heute etwas mit einer Anleitung verkauft bekomme, denke ich: Aha! Zu faul gewesen, das Produkt selbsterklärend zu machen. Zu faul gewesen, ein […]

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Wer schult die Medienkompetenz von Erwachsenen?

Falk Ebert  3 Kommentare  2 Minuten zu lesen

Über die Medienkompetenz unserer Kinder wird viel diskutiert. Vermutlich zu recht, wenn man sich so was anschaut. Doch was ist eigentlich mit den Erwachsenen? Beim Hören der Hoaxilla-Folge 202 zum Thema Fake News kam mir ein Gedanke: Was wäre, wenn fehlende Medienkompetenz bei Erwachsenen der Hauptgrund für den Aufschwung der Populisten in der westlichen Welt […]

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Hört mal auf mit eurem Content-Zeugs!

Falk Ebert  Keine Kommentare  3 Minuten zu lesen

Die Branche spricht seit Jahren über Content Marketing. Ich wollte heute mal zeigen, wie so was aus Konsumenten-Perspektive aussehen kann, wenn es schief läuft. Storytime Ich sehe bei Nerdcore einen Artikel (Sponsored) über „Hyundai IONIQ“. Der Artikel ist Quatsch, aber das ist mir egal. Einerseits, weil der Autor das selbst so reflektiert, andererseits, weil ich mich ohnehin […]

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Anki vs. Memrise: Die zwei fundamental unterschiedlichen Arten von Software

Falk Ebert  Keine Kommentare  2 Minuten zu lesen

Obwohl beide dem selben Zweck dienen, könnten sie nicht unterschiedlicher sein: Memrise und Anki sind beides digitale Antworten auf Karteikarten-Lernen. Und dennoch sieht man schon auf den ersten Blick, dass hier zwei sehr unterschiedliche Philosophien am Werk sind. Screenshot Anki: Screenshot Memrise: Der Unterschied zwischen den beiden Apps demonstriert ziemlich gut einen Unterschied, den man bei […]

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