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Das Internet verändert alles. Haben wir hier im Blog, glaube ich, schon oft genug demonstriert. Dummerweise bedeutet “alles” auch, dass Geschäftsmodelle gefährdet sind. Hier ein Versuch, die notwendigen Anpassungen auf einer Meta-Ebene zu beschreiben.

Was ich interessant finde: Diese drei Schritte gelten eventuell nicht nur für vom Internet bedrohte Firmen, sondern auch für vom Internet bedrohte Jobs. Ich bin gespannt auf eure Meinung!

1. Fokussiere dich auf den eigentlichen Bedarf.

Betrachte dein Tun auf einer Meta-Ebene.

Einfaches Beispiel Journalismus: Wer denkt, sein Job sei es, gute Texte auf Papier zu drucken und zu verkaufen, tut sich schwer. Wer denkt, sein Job sei es, Informationen seriös, relevant und konsumgerecht auszuliefern, hat es leichter.

Weiter gedachtes Beispiel Museum: Ein Museum, das sich als „Ort zum Kunst aufhängen und hinstellen“ versteht, hat es schwer. Ein Museum, das sich als Verbindung zwischen Kunstschaffenden und dem Rest der Menschheit sieht, hat es leichter.

Wenn man diese Perspektive eingenommen hat, kann man die nächste strategische Hürde viel besser nehmen:

2. Verwende digitale Tools bestmöglich.

Der Journalist muss seine Relevanz auch über das Internet (alt), das mobile Internet (aktuell) und Wearables (dieses Jahr geht’s los) ausliefern. Wenn er es nicht macht, macht es ein anderer. Das Museum muss Kunst auf neue Art zugänglich machen – und über Social Media Kontakte knüpfen. Denn beide konkurrieren nicht nur mit dem Rest der verschlafenen Branche. Sondern mit allen Arten der Informations-Beschaffung, respektive der intellektuellen Bespaßung.

Nur wer digitale Tools optimal nutzt, kann sehen, was sie nicht können:

3. Stärke das, was Algorithmen nicht können.

Als die Maschinisierung anfing, wurden Schritt für Schritt alte Fähigkeiten, Berufe und Skills in den entwickelten Ländern überflüssig. Genauso trifft die Digitalisierung die Dienstleistungsökonomie. Nur schneller, denn Code lässt sich noch einfacher vervielfältigen als Maschinen.

Wer das perfektioniert, was ein Algorithmus auch in den nächsten zwanzig Jahren noch nicht substituieren kann, legt den wichtigsten Grundstein um sein Geschäftsmodell unbeschadet in das vernetzte Zeitalter zu führen. Oder seinen Job.

Auf in die Runde zwei! Langzeit-Tests mit Kurz-Beschreibung. Teil eins mit Kugeln, Uhren und Gläsern gibt es hier.

Bluelounge Nest (17 €):

Schicker Smartphone- und Tablet-Ständer. Perfekt den sweet spot zwischen Praktikabilität und Design-Minimalismus getroffen.

Renault ZOE (21.700 €):

Wie alle Autos (mit Ausnahme Tesla): Tolle Hardware, schlechte Software und Connectivity. Artikel dazu folgt.

Apple TV (89 €):

Funktioniert, ist aber leider Apple: walled garden statt offen, DAU-tauglich statt revolutionär, Apple-Dienste-Pflicht. 1:0 für Chromecast.

Raspberry Pi mit XBMC (34 €):

Für Bastler und Cloud-Dienste-Ablehner eine Alternative. Wer einfach nur einen schicken SmartTV will, bastelt lange für wenig.

Das Neue und seine Feinde (25 €):

Kein Motivations-Buch für angehende Selfmade-Unternehmer, sondern Realitäts-Check für Leute in großen Unternehmen.

Modomoto (x €):

User Experience beim Bestellen war nicht so top (keine Hilfe zu Größen, seltsame Telefon-Zeiten, kein Chat etc.). Bin auf die Box gespannt.

amiibo (15 €):

Ich mag NFC. Als Sammler-Statue, Gameplay-Gimmick (Smash) und Extra-Unlocker (MK8) in einem, fairer Preis. Danke, Nintendo.

Was lag bei euch unterm Baum und hat sich bis heute bewährt? Sagt es uns gerne in den Kommentaren!

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Last-Minute Weihnachtsgeschenke-Tipp: Mein Lieblingsgadget 2014

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Setzen: Sechs.

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