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Wie genau ist SimilarWeb?

Falk Ebert  8. Februar 2016  1 Kommentar  2 Minuten zu lesen  Internet und Social Web

„Wie viel Traffic hat eigentlich diese Website?“ – Als jemand, der beruflich mit dem Internet zu tun hat, kommt man ab und zu in die Situation, diese Frage zu beantworten.

Glücklicherweise gibt es mit SimilarWeb ein Tool, dass eine kostenlose Traffic-Schätzung ermöglicht. Doch wie genau ist es? Immerhin können die Jungs bei SimilarWeb ja auch nicht hellsehen.

Um diese Frage zumindest ein wenig zu beantworten habe ich fünf komplett unterschiedliche Seiten, zu denen ich vollen Analytics-Zugriff habe, mit den Daten von SimilarWeb vergleichen. Als Vergleichsmonat habe ich den November gewählt, um die Weihnachtsferien nicht als störenden Faktor drin zu haben.

Die Zahlen

Warum nicht gleich einen Blogartikel aus den Daten machen, damit andere auch davon profitieren können?

Seitentyp: Kleine deutsche Nischenseite
SimilarWeb-Schätzung: 1000
Tatsächliche Zugriffe: 3800

Seitentyp: Affiliate-Blog
SimilarWeb-Schätzung: 10.000
Tatsächliche Zugriffe: 17.000

Seitentyp: Großer internationaler B2B-Konzern
SimilarWeb-Schätzung: 180.000
Tatsächliche Zugriffe: 250.000

Seitentyp: Produkt-Microsite (Consumer) für Europa
SimilarWeb-Schätzung: 1000
Tatsächliche Zugriffe: 2700

Seitentyp: Seite einer europäischen Werbekampagne
SimilarWeb-Schätzung: 130.000
Tatsächliche Zugriffe: 1.000.000

Fazit

Gekauften Traffic, als z.B. über Werbebanner kann SimilarWeb vermutlich schlechter einschätzen, so erkläre ich mir den Fehlgriff am Ende.

Für organischen Traffic scheint es sehr konservativ zu schätzen. Die Zahlen liegen maximal um den Faktor vier drunter. Aber eben auch nur das.

Man sollte SimilarWeb also nicht komplett vertrauen, aber für eine grobe Hausnummer (10.000 oder 100.000) ist es absolut geeignet.

Corporate IT wird immer unwichtiger. Denn die besten Tools sind schon heute nicht mehr die, welche durch die IT großer Firmen bereitgestellt wird. Die besten Tools gibt es kostenlos im Internet.

Hier sind drei, auf die ich nicht mehr verzichten möchte.

1. WeTransfer

Das kennt ihr vermutlich schon. Die IT-Infrastruktur vieler Firmen hat immer noch lächerliche E-Mail Obergrenzen von wenigen Megabyte. Neulich mussten wir sogar einem Kunden etwas übermitteln, der für sein Upload-Tool eine Datei-Obergrenze von fünf Megabyte hatte. Das geht nicht in Zeiten, in denen ein einzelnes Foto von einem Smartphone schon doppelt so groß sein kann.

WeTransfer erlaubt Uploads bis zu zwei Gigabyte und hat ein faires Freemium-Modell zur Monetarisierung.

2. SmallPDF

PDF ist ein nerviges Format. Zwar kann man sich damit relativ sicher sein, wie die Datei beim Anderen aussehen wird, das Bearbeiten macht aber kein Spaß.

SmallPDF erledigt Dinge, für die andere Apps Geld sehen wollen. Und das unglaublich einfach: Seiten extrahieren, PDFs zusammenführen, einfache Passwörter entfernen. Und das alles mit richtig schöner Usability.

3. flaticon

Powerpoints werden schöner, wenn man wenig Text darauf hat. Und wenn man Inhalte mit Icons strukturiert und illustriert.

Hier kommt flaticon ins Spiel, denn damit könnt ihr irre einfach Icons finden und im gewünschten Format runterladen. Das geht so einfach, dass es keine Ausrede mehr gibt, langweilige PPT-Slides nicht zumindest ein bisschen damit zu verschönern. Glaubt mir, ihr werdet flaticon lieben!

Euer Lieblingstool nicht dabei? Dafür gibt es die Kommentarspalte!

 

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