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Gefährlich Gut 10: Die neuen Realitäten

Falk Ebert  19. Juni 2017  Keine Kommentare  2 Minuten zu lesen  Technologie

Am Wochenende war ich auf Tatooine. Okay, ich war in Berlin für mein Master-Studium. Aber ich habe auch unter den zwei Sonnen des Wüstenplaneten ein Laserschwert geschwungen.

VR vor dem Durchbruch

Als ich 2015 über Google Cardboard geschrieben habe, war Virtual Reality noch in den Kinderschuhen. Mit Cardboard konnte ich mir sphärische Urlaubsbilder anschauen. Mit Oculus Rift haben wir auf der Arbeit ein paar grob-pixelige Horrorspielchen und Achterbahnen erlebt.

Letztes Wochenende hatte ich dank Felix die Möglichkeit, die Oculus Rift anständig zu testen. Und Junge, hatten wir Spaß. Ich könnte Videos verlinken, ich könnte es beschreiben. Fakt ist, man muss ein Experience wie die Oculus Touch Garage selbst testen. Das Gefühl, wenn man plötzlich nicht nur den Kopf, sondern auch die Hände im virtuellen Raum hat, ist unbeschreiblich.

AR macht Ernst

2011 habe ich mit Augmented Reality gespielt. Damals wurde der Begriff vor allem mit kleineren 3D-Spielchen auf haptischen Oberflächen assoziiert.

Am Freitag hatte ich an der Uni endlich die Chance, die Microsoft HoloLens zum ersten Mal länger als nur ein paar Minuten zu testen. Nein, ich glaube immer noch nicht, dass Rechtecke auf haptischen Wänden die Zukunft des Interface-Design sind. Und die Usability ist immer noch grottig. Aber. Großes Aber. Das Betrachten von virtuellen 3D-Modellen im haptischen Raum ist fantastisch. Es ist so gut, dass ich mir sicher bin, dass darin die Zukunft für viele B2B-Anwendungsfälle liegt. Vom Architekten bis zum Arzt.

Hallo Zukunft

Beim Erstkontakt mit AR und VR vor ein paar Jahren war ich begeistert von den Möglichkeiten. Dieses Wochenende war ich begeistert von dem, was wir schon haben.

Und das ist erst der Anfang. Mein Abenteuer auf Tatooine (hier der Link btw) dauerte noch nicht mal zehn Minuten. Ich kann es kaum erwarten, in Spielfilmlänge in die virtuelle Star Wars Galaxie abzutauchen!

 

Gefährlich Gut 9: Redesign über das Logo hinaus

Falk Ebert  12. Juni 2017  1 Kommentar  2 Minuten zu lesen  Marketing

Ist es schwerer einen einzelnen Menschen zu verändern, oder einen Konzern mit tausenden Mitarbeitern? Ich weiß es nicht, aber für Letzteres fällt mir zumindest ein Beispiel ein.

Es war 2016 und ich wollte mir eine neue Tastatur kaufen. Am Ende ist es eine von Logitech geworden und ich habe es nicht bereut. Denn die Marke hatte gerade einen großen Relaunch durchgemacht. Und der ging weit über das Logo hinaus.

  • Die Website sah plötzlich so aus, als könnte man damit Spaß haben. Wie Apple, nur mit weniger Pathos.
  • Viele Produkte waren plötzlich in schönen, farblich ansprechenden Verpackungen untergebracht. Mit Unboxing-Goodies, wie bereits eingelegten Batterien, die sich durch Entfernen eines kleinen Plastikteils aktivieren lassen.
  • Die Produkte hatten Namen statt Nummern. Sie hatten einfach und schön gestaltete Infografiken statt dämlichen Anleitungsheften in 100 Sprachen.
  • Und auch das Produkt selbst war überraschend gut gemacht. Eine Tastatur, die ich für mein Android-Telefon, mein iPad und meinen Windows-Desktop gleichermaßen benutzen kann. Keine Treiber notwendig. Und es wurde an so vielen Stellen mitgedacht. Wenn ich z.B. Alt-Tab drücke, kann ich damit genauso durch meine Fenster bei Windows wie durch meine Apps auf den Smart Devices scrollen. Und Junge, fühlen sich die Tasten gut an.

20 Euro müssen für eine Tastatur ausreichen, so mein Schwabenhirn vor dem Kauf. Am Ende bin ich mit einer Tastatur für 100 Euro nach Hause gelaufen.

Das ist es, weshalb sich Marken-Relaunches lohnen.

Gefährlich Gut 8: Unmenschliche Bildwelten

Falk Ebert  Keine Kommentare  2 Minuten zu lesen

Als ich den Account zum ersten mal sah, bewunderte ich das visuelle Gespür des Menschen dahinter. Heute weiß ich, es ist kein Mensch. Ein Gesicht aus Polygonen, ein Highway von oben, ein schwarzer Raum aus Beton – die Bilder auf den Archillect-Accounts  sind vielfältig. Viele schwarz-weiß, manche mit matten Farben. Sie scheinen sich nicht einfach einordnen zu lassen. […]

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Gefährlich Gut 7: Fehlerschau

Falk Ebert  Keine Kommentare   eine Minute zu lesen

Inkrementelle Innovation ist planbar. Disruptive Innovation ist ein Risiko. Und dennoch reden wir immer nur von den Gewinnern, wenn wir über Disruption sprechen: Airbnb, Netflix, die Nintendo Wii. Wie sollen wir da von den Fehlern der Verlierer lernen? Wer spricht vom den Verlierern? Von der Colgate-Lasagne, von Blockbuster, vom N-Gage? Das Museum of Failure. Museum of Failure […]

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Gefährlich Gut 6: Autotune History!

Falk Ebert  Keine Kommentare   eine Minute zu lesen

Ich habe keine Ahnung, wer Bill Wurtz ist. Aber während das Internet damit beschäftigt war, über den Song von einer YouTuberin namens Bibi H zu lästern, hat er sein zweites längeres Video hochgeladen. Es ist schwer, seinen extrem distinktiven Stil zu beschreiben. Doch so viel sei verraten: Wenn ihr Autotune, Synthie-Klänge, unzulässige Vereinfachungen und Epilepsie mögt, […]

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Gefährlich Gut 5: Visual Recognition von IBM

Falk Ebert  Keine Kommentare  2 Minuten zu lesen

Neulich wollte ich mal testen, ob ein Algorithmus einen Schülerpraktikanten ersetzen kann. Kann er natürlich nicht. Denn die Schülerpraktis in unserer Abteilung bieten uns jedes mal spannende Einblicke und Perspektiven in ihre Mediennutzung. Der „wow, jetzt fühle ich mich alt“-Effekt. Aber was Algorithmen können, ist nervige Arbeit machen. Arbeit, die sonst auf dem Tisch des Schülerpraktikanten […]

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Gefährlich Gut 4: Daddeln mit Diversity

Falk Ebert  1 Kommentar  2 Minuten zu lesen

Mir fallen spontan einhundert Gründe ein, wie ich diesen Artikel beginnen könnte. Ich könnte darüber schreiben, warum „Gamer“ sich einer politischen Diskussion öffnen müssen, wenn sie möchten, dass ihr Lieblings-Kulturgut als solches ernst genommen wird. Ich könnte darüber meckern, wie unfassbar langweilig und uninspiriert die meisten Videospiele ihre Charaktere zeichnen. Oder ich könnte darüber philosophieren, wie […]

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Gefährlich Gut 3: Vive la France

Falk Ebert  Keine Kommentare  2 Minuten zu lesen

Dass das Internet neben Wasser und Luft zu den Grundbedürfnissen des Menschen des 21. Jahrhunderts zählt, dürfte sich inzwischen rumgesprochen haben. Dass man WLAN deshalb ebenso einfach bekommt wie Trinkwasser, ist leider noch nicht überall der Fall. Umso positiver überrascht war ich, als ich die digitale Infrastruktur am Paris-CDG erleben durfte. Ich sitze gerade am […]

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Gefährlich Gut 2: Firmen, die ihr Sign-On im Griff haben

Falk Ebert  Keine Kommentare  2 Minuten zu lesen

Menschen zu nerven kann sehr einfach sein. Der unkonventionelle Umgang mit dem Anmeldeverfahren für Online-Dienste ist das beste Beispiel. Deswegen möchte ich heute mal alle Firmen loben, die ihr Sign-On im Griff haben. Konkret sind das für mich fünf relativ simple Regeln. 1. Ich kann mich in einem rein digitalen Verfahren anmelden. Kein „Anmeldepasswort“, das […]

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Gefährlich Gut 1: Loopy

Falk Ebert  Keine Kommentare   eine Minute zu lesen

Wer ein Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel. Und noch schlimmer, selbst wenn er verschiedene Problemlösungsstrategien sieht, wird er eher die bevorzugen, die Objekte unter Anwendung von kinetischer Energie in andere Objekte reinballern. Was ich damit sagen möchte: Unsere Werkzeuge prägen unser Denken massiv. Ich habe das hier im Blog auch schon mal […]

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