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Als alter Nintendo-Fanboy habe ich euch ja schon bei vergangenen Nintendo-Konsolen mit endlosen Artikeln dazu zu Tode gelangweilt. Deshalb möchte ich heute nur auf einen Teilaspekt eingehen, der unter kommunikativen Gesichtspunkten spannend ist.

Für die, die so mittelmäßig Interesse haben, dennoch vorher noch mal die wichtigsten Fakten in Bulletpoints:

  • Die neue Konsole von Nintendo heißt Switch, kommt am 03.03.17 und kostet in 330 Euro.
  • Die Konsole kann man mitnehmen oder zuhause an den TV anschließen, die Controller sind abnehmbar.
  • 32 GB, Kein Region Lock, Laden über USB-C, Controller sind vollgestopft mit fancy Technik.
  • Zelda zum Launch. Mario, FIFA, Xenoblade, Mario Kart und sechs andere Titel angekündigt.
  • Ankündigung der Party-tauglichen Minispiele-Sammlung 1 2 Switch.

Die Keynote letzten Freitag war irgendwo zwischen japanisch-liebenswürdig und awkward. Kann man sich ansehen, muss man aber nicht. Ein Teil der Kommunikation der neuen Konsole hat mich aber doch begeistert: Die Vorstellung der Parental Controls.

Jugendschutz und Eltern-Themen sind irgendwie schwer. Man kann kaum drüber reden, ohne als Spielverderber dazustehen. Und man kann die Thematik kaum visualisieren, ohne in Stock-Video-artige Darstellungen von Familienleben zu verfallen. Glückliche Familien wirken sofort aufgesetzt, nervige Kinder will keiner sehen.

Nintendo hat das Problem wunderbar umgangen, indem sie ihre Charaktere Bowser und Bowser Jr. in die entsprechenden Rollen stecken. Und das macht die Vorstellung der Features so liebevoll, dass ich mir das Video jetzt zwei mal angesehen habe. Obwohl mich die Funktion an der Konsole – mangels Kindern – nicht weniger interessieren könnte.

Ich finde Wikis immer noch hot

Falk Ebert  9. Januar 2017  1 Kommentar  2 Minuten zu lesen  Technologie

Auch wenn der Hype vorbei ist. Auch, wenn Agenturen viel lieber den hundertsten Facebook- oder Instagram-Kanal zur Verlängerung der klassischen Kommunikation verkaufen. Ich finde Wikis immer noch super spannend und glaube an ihr Potential.

„Corporate Wikis“ könnte man als kollektiv gepflegte, Browser- und Hyperlink-basierte Wissensdatenbanken im beruflichen Einsatz bezeichnen. Und sie können so viel nervige Bürokratie so viel einfacher machen.

Denn Wikis sind ein offener Ort der kollektiven Wahrheit.

Ohne Wiki:

  • Die HR schreibt in einem zwei Monate langen Prozess eine Richtlinie, wie man Urlaub nimmt und was dabei zu beachten ist. Sie formatiert das Ganze in einer „schönen“ Powerpoint-Datei mit „lustigen“ GIFs und schickt es alle bestehenden Mitarbeiter. Neue Mitarbeiter bekommen die Datei auf Nachfrage weitergeleitet. Wenn sie Glück haben sogar die aktuelle Version davon.

Mit Wiki:

  • Die HR schreibt eine Seite im Wiki „Bitte beachten bei deinem Urlaub“ und hält sie aktuell. Der Mitarbeiter findet sie, wenn er danach sucht.

Ohne Wiki:

  • Neue Mitarbeiter müssen ihren Kollegen die wichtigen Infos zum Arbeitsalltag aus der Nase ziehen. Je nach Grad der Extrovertiertheit des Mitarbeiters gelingt das besser oder schlechter.

Mit Wiki:

  • Es gibt eine Onboarding-Seite, in die jeder seine Tipps für einen guten Start eintragen kann. Mit der Zeit entsteht so das perfekte Onboarding, nach Jobs geordnet.

Ohne Wiki:

  • Kollege Maier weiß sehr viel über Dinge. Kollege Maier verlässt die Firma. Sein Wissen geht mit ihm.

Mit Wiki:

  • Kollege Maier trägt wichtige Links, Gedanken und Fakten im Wiki zusammen. Andere Lernen davon. Er profitiert davon. Heile Welt. Regenbögen.

Ja, ein Wiki fordert viel von einem Unternehmen in Sachen Kultur, Vertrauen und Arbeitsmoral. Ein Unternehmen, in dem diese Parameter nicht ausreichend auf „Wiki-Kompatibilität“ gestellt sind, ist aber ohnehin keines, in dem ich arbeiten möchte.

 

Der eine Hinweis für alle Firmen, die im Jahr 2017 erst mit Social Media anfangen

Falk Ebert  Keine Kommentare  2 Minuten zu lesen

„It is never too late to be what you might have been.“ Ich möchte keiner Marketing- oder Kommunikationsabteilung sagen, dass es zu spät für Social Media ist. Und doch haben wir jetzt, ein paar Jahre nach dem Hype, genug gelernt um Folgendes zu sagen: Ganz oder gar nicht. Social Media kann man so machen, dass […]

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Danke für 2016!

Falk Ebert  Keine Kommentare   eine Minute zu lesen

Das hier ist unser letzter Artikel für 2016. Deshalb ein Danke an alle Leser! Dank euren Kommentaren in 2016 habe ich mich intensiv mit Big Data in den Wissenschaften beschäftigt, habe gelernt, dass die Asimov’schen Robotergesetze nicht operationalisierbar sind und habe tollen Input zu Instant Articles bekommen. Danke auch für die zahlreichen persönlichen Gespräche und […]

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Mini-Mind-Blow am Montag

Falk Ebert  Keine Kommentare   eine Minute zu lesen

Erster Fakt: Auf Reddit gibt es ein Subreddit mit dem Namen totallynotrobots. Darin mimen die User auf humorvolle Weise künstliche Intelligenzen, die menschlich tun. Das ist an sich schon mal ganz witzig. Zweiter Fakt: Auf Reddit gibt es das Subreddit SubredditSimulator. Dort versucht künstliche Intelligenz den Stil von bestimmten Subreddits zu imitieren. Spannend ist jetzt, […]

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„Wir haben Informatik-Unterricht im Computerraum“

Falk Ebert  1 Kommentar  2 Minuten zu lesen

Ich werde nicht sagen wo, aber neulich musste ich folgenden Satz hören: „Wir haben Informatik-Unterricht im Computerraum.“ Gemeint war der Satz als Beleg dafür, dass die Bildungseinrichtung, anders als unterstellt, keinesfalls das digital Zeitalter verpassen würde. Wo soll ich anfangen. „Wir haben Informatik-Unterricht im Computerraum.“ Ganz früher waren Computer Räume. Dann waren Computer Dinge, die […]

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Hype-Release vs. Open Alpha

Falk Ebert  Keine Kommentare  2 Minuten zu lesen

So so, No Man’s Sky möchte also eine zweite Chance. Ich werde sie ihm geben. Aber wir müssen uns ernsthaft über Launch-Planung und Hypes Gedanken machen! Wir erinnern uns: Das Open World Spiel begann als geheimes Nebenprojekt von Sean Murray. Das besondere am Spiel ist, dass die Planeten, die man anfliegen kann, von Algorithmen erfunden werden. Damit kann das Spiel […]

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Mobiles Internet in Deutschland: 20 Sekunden im Monat. Danke, Telekom.

Falk Ebert  Keine Kommentare   eine Minute zu lesen

Gute Nachrichten für alle, die mit ihrem mobilen Vertrag unzufrieden sind. Ein neuer Prepaid-Vertrag bei der Telekom! Wow, 750 MB! Und es scheint der Telekom nicht mal peinlich zu sein, wenn sie im Jahr 2016 dafür ein Werbeplakat aufhängen. pic.twitter.com/3WNL4xW8hV — Benny (@Mister_Knopf) 22. November 2016 Ideal für Menschen, die komische Sonnenbrillen tragen, die im […]

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Die Mindestanforderung an legale Content-Angebote

Falk Ebert  Keine Kommentare   eine Minute zu lesen

War die „Kostenloskultur“ des Internets vielleicht nur eine Übergangsphase? Nicht nur bei mir persönlich merke ich, wie ich inzwischen immer mehr Geld für digitale Inhalte ausgebe. Auch die Angebote sprießen seit Jahren wie Pilze aus dem Boden: Das Kindle-Ökosystem, Netflix, Spotify, Paywalls bei großen Zeitungen, … Manchmal rechnen sich diese Angebote für die Inhalteanbieter, manchmal nicht. […]

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Zwei Gründe, warum ich Thermomix noch nicht so richtig ernst nehmen kann.

Falk Ebert  1 Kommentar  2 Minuten zu lesen

Der Thermomix könnte ein digitales Vorzeigeprodukt aus Deutschland sein: Jahrzehntealte Küchengeräte, neu gedacht. Mit cleverer Verknüpfung von digitaler Kochbuch-Planung und internetfähiger Hardware. Aus einer Business-Perspektive ist es ein kostenpflichtiger digitaler Service-Ansatz in einem Markt, in dem die Hersteller vorher nur Geräte verkauft haben. Ist Wuppertal das wahre Silicon Valley Deutschlands? Aus meiner Sicht nicht ganz. Am Thermomix scheiden sich […]

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