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Alle Jahre wieder… kommt der Hass auf Sky

Falk Ebert  17. Juli 2017  4 Kommentare  2 Minuten zu lesen  Internet und Social Web

Wie kann ich Game of Thrones legal schauen? Diese Frage stelle ich mir jedes Mal, wenn die neue Staffel erscheint. Die Serie ist gut. Ich bezahle dafür gerne.

In Deutschland hat HBO die Rechte an Sky verkauft. Das war ein Fehler.

Denn Sky ist so ziemlich der nutzerunfreundlichste Laden, den es im Medien-Business gibt. Alleine das Pricing ist so verwirrend, dass man eine Stunde braucht, um alles zu verstehen.

Bei Netflix gibt es Basis, Standard und Premium.

Bei Sky gibt es Sky Starter und Sky Entertainment. Oder die Premium-Pakete Sky Cinema, Sky Fußball Bundesliga und Sky Sport. HD? Ist natürlich eine Zusatzoption. Die ist dafür aber auch inklusive Ultra HD. Wenn ich allerdings – wie bei Netflix – monatlich kündigen möchte, dann benötige ich Sky Ticket. Das gibt es als Sky Ticket Entertainment, Sky Ticket Cinema und Sky Ticket Supersport. Die gibt es als Tages-, Wochen- oder Monatstickets. Allerdings ist das nicht mit Sky GO oder Sky On Demand zu verwechseln. Sky Go gibt es übrigens auch als Sky Go Extra. Dann kann man Content auch herunterladen. Aber bitte nicht mit Sky+ oder Sky+ Pro Receiver verwechseln!

Seid ihr noch da? Ich hab ja noch gar nicht angefangen von den tollen Möglichkeiten Sky Store, HD+, Sky mit Entertain, Sky Sport und sportdigital HD zu erzählen!

Für eine halbe Stunde dachte ich heute, das müsse mich gar nicht interessieren. Denn es gibt gerade ein Angebot speziell für Game of Thrones (über Sky Ticket Entertainment) für nur einen Euro im ersten Monat. Kann man ja mal machen?

Kann man nicht. Denn die maximale Auflösung ist 720p.

Ideal zur Anzeige auf eurem Gameboy Color.

Ach ja, und der Support hat mich dazu angelogen und mir trotz Nachfrage bestätigt, dass ich den Inhalt in Full HD bekomme. Der zweite Vertreter hat mir dann gesagt, dass das nicht stimmt. Aber dafür kostet es ja auch nur „1 !!!!!! Euro“.

Danke, Sky.

Wie viel Zelda verträgt ein Skyrim?

Falk Ebert  3. Juli 2017  Keine Kommentare  2 Minuten zu lesen  Gaming

Jede Welt hat ihre Wahrheiten. Und jede Welt hat ihre eigenen Gefühle.

In Hyrule, der Welt von Zelda, sind die Drachen klar fernöstlich geprägt. Sie sind ein Teil der Natur der Spielwelt. Ihr Auftauchen ist ein magischer Moment, begleitet von sanften Klängen. In Himmelsrand, der Welt von Skyrim haben wir dagegen den klassisch-westlichen Drachen. Wyvern-Form, Feuerspucken, aktives Handeln. Der übliche Umgang mit ihnen ist es, ihnen einen Pfeil zwischen die Augen schießen und sich dann wie ein mächtiger Krieger zu fühlen.

Warum muss man diese Welten mischen? Wozu muss ein Nord in Skyrim das Schild eines Kaputzenträgers aus Hyrule tragen?

Nintendo scheint in letzter Zeit zunehmend offen mit ihren IPs umzugehen. Besonders mit Hinblick auf die doch noch recht kurze Spiele-Liste der Nintendo Switch.

Das kann gutgehen. Hyrule Warriors war ein kluges Crossover, das die Spielmechanik der Warriors-Serie auf die Welt der Zelda-Serie übertragen hat. Ein Smash Brothers zeigt, wie man unterschiedliche Welten in All-Stars-Manier zusammenbringt, ohne dass es sich seltsam anfühlt.

Aber gerade bei immersiven Singleplayer-Spielen wäre ich vorsichtig. Die Crossovers sind Marketing-Sicht klug, weil sie neue Zielgruppen erschließen. Die Gefahr ist allerdings, dass jedes Crossover die beteiligten Franchises schwächt. In ihrer Klarheit, in ihrer Einzigartigkeit und in den Emotionen, die ihre Welten in uns auslösen.

„Gefährlich Gut“ Wrap-Up

Falk Ebert  2 Kommentare   eine Minute zu lesen

Einfach war es nicht. Aber es hat mich verändert. Im April hatte ich angekündigt, die nächsten 10 Artikel positiv zu schreiben. Kein Gemecker. Nur Dinge, die mich positiv überrascht haben. Meine Artikel waren: Loopy Firmen mit gutem Sign-On Digitalisierung beim Paris CDG Diversity in Overwatch Visual Recognition bei IBM Bill Wurtz bei YouTube Das Museum of […]

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Gefährlich Gut 10: Die neuen Realitäten

Falk Ebert  Keine Kommentare  2 Minuten zu lesen

Am Wochenende war ich auf Tatooine. Okay, ich war in Berlin für mein Master-Studium. Aber ich habe auch unter den zwei Sonnen des Wüstenplaneten ein Laserschwert geschwungen. VR vor dem Durchbruch Als ich 2015 über Google Cardboard geschrieben habe, war Virtual Reality noch in den Kinderschuhen. Mit Cardboard konnte ich mir sphärische Urlaubsbilder anschauen. Mit Oculus Rift […]

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Gefährlich Gut 9: Redesign über das Logo hinaus

Falk Ebert  1 Kommentar  2 Minuten zu lesen

Ist es schwerer einen einzelnen Menschen zu verändern, oder einen Konzern mit tausenden Mitarbeitern? Ich weiß es nicht, aber für Letzteres fällt mir zumindest ein Beispiel ein. Es war 2016 und ich wollte mir eine neue Tastatur kaufen. Am Ende ist es eine von Logitech geworden und ich habe es nicht bereut. Denn die Marke hatte […]

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Gefährlich Gut 8: Unmenschliche Bildwelten

Falk Ebert  Keine Kommentare  2 Minuten zu lesen

Als ich den Account zum ersten mal sah, bewunderte ich das visuelle Gespür des Menschen dahinter. Heute weiß ich, es ist kein Mensch. Ein Gesicht aus Polygonen, ein Highway von oben, ein schwarzer Raum aus Beton – die Bilder auf den Archillect-Accounts  sind vielfältig. Viele schwarz-weiß, manche mit matten Farben. Sie scheinen sich nicht einfach einordnen zu lassen. […]

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Gefährlich Gut 7: Fehlerschau

Falk Ebert  Keine Kommentare   eine Minute zu lesen

Inkrementelle Innovation ist planbar. Disruptive Innovation ist ein Risiko. Und dennoch reden wir immer nur von den Gewinnern, wenn wir über Disruption sprechen: Airbnb, Netflix, die Nintendo Wii. Wie sollen wir da von den Fehlern der Verlierer lernen? Wer spricht vom den Verlierern? Von der Colgate-Lasagne, von Blockbuster, vom N-Gage? Das Museum of Failure. Museum of Failure […]

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Gefährlich Gut 6: Autotune History!

Falk Ebert  Keine Kommentare   eine Minute zu lesen

Ich habe keine Ahnung, wer Bill Wurtz ist. Aber während das Internet damit beschäftigt war, über den Song von einer YouTuberin namens Bibi H zu lästern, hat er sein zweites längeres Video hochgeladen. Es ist schwer, seinen extrem distinktiven Stil zu beschreiben. Doch so viel sei verraten: Wenn ihr Autotune, Synthie-Klänge, unzulässige Vereinfachungen und Epilepsie mögt, […]

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Gefährlich Gut 5: Visual Recognition von IBM

Falk Ebert  Keine Kommentare  2 Minuten zu lesen

Neulich wollte ich mal testen, ob ein Algorithmus einen Schülerpraktikanten ersetzen kann. Kann er natürlich nicht. Denn die Schülerpraktis in unserer Abteilung bieten uns jedes mal spannende Einblicke und Perspektiven in ihre Mediennutzung. Der „wow, jetzt fühle ich mich alt“-Effekt. Aber was Algorithmen können, ist nervige Arbeit machen. Arbeit, die sonst auf dem Tisch des Schülerpraktikanten […]

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Gefährlich Gut 4: Daddeln mit Diversity

Falk Ebert  1 Kommentar  2 Minuten zu lesen

Mir fallen spontan einhundert Gründe ein, wie ich diesen Artikel beginnen könnte. Ich könnte darüber schreiben, warum „Gamer“ sich einer politischen Diskussion öffnen müssen, wenn sie möchten, dass ihr Lieblings-Kulturgut als solches ernst genommen wird. Ich könnte darüber meckern, wie unfassbar langweilig und uninspiriert die meisten Videospiele ihre Charaktere zeichnen. Oder ich könnte darüber philosophieren, wie […]

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